- aberlösen
- abermal, n.
- abermal
- abermalig
- abermals
- abern
- äbern
- abername, m.
- abernten
- aberobern
- aberpabst, m.
- aberraute, f.
- aberreden
- abersaat, f.
- aberschanz, f.
- abersegen, m.
- abersel, m.
- abersinn, m.
- abersinnig
- aberwandel, m.
- aberwank, m.
- aberweg, m.
- aberweise
- aberweisheit, f.
- aberwille, m.
- aberwitz, m.
- aberwitzen
- aberwitzig
- aberziehen
- aberziel, n.
- abeschern
- abessen
- abesser, m.
- abetzen
- abfädmen
- abfahen
- abfahren
- abfahrt, f.
- abfall, m.
- abfallen
- abfällig
- abfalzen
- abfangen
- abfärben
- abfärbig
- abfasern
- abfassen
- abfassung, f.
- abfasten
- abfaulen
- abfäumen
- abfechsen
- abfechten
- abfedern
- abfegen
- abfeilen
- abfeilicht, n.
- abfeilschen
- abfeimen
- abfenstern
- abfertigen
- abfertigung, f.
- abfetten
- abfeuern
- abfiedeln
- abfinden
- abfindung, f.
- abfingern
- abfinnen
- abfischen
- abfitzen
- abflachen
- abflammen
- abflattern
- abflauen
- abflauherd, m.
- abflecken
- abfledern
- abflegeln
- abflehen
- abflehen
- abfleischen
- abflichherd
- abfliegen
- abflieszen
- abflöhen
- abflöhen
- abflöszen
- abflötzen
- abflug, m.
- abflusz, m.
- abfluten
- abfodern
- abfolgen
- abforderer, m.
- abfordern
- abforderung, f.
- abform, f.
- abformen
- abfragen
| aberlösen, redimere, verstärktes erlösen, zurücklösen, gerichtswort: er erlöset die güter ab.
abermal, n. gleichviel mit aberziel.
abermal, iterum, belege schon bei aber in der formel aber und abermal, iterum iterumque. Luther 4, 525a sagt, da sehen wir aber ein mal (noch einmal, wieder einmal), was gott von uns helt; und der herr redete abermal zu Ahas. Jesaias 7, 10; hie mit wird abermal gesehen. pers. rosenth. 7, 9; wobei ich meinem wirte abermal gelegenheit gab zu stutzen. Wieland 2, 73; Agathon erröthete abermal. 3, 146; an antworts statt schenkt Boreas abermal ein. 4, 176; in welcher heftigen bewegung treffe ich sie abermal, Adrast? Lessing 1, 450; künnen, günnen schreibe ich mit einem ü, weil ich derer gedanken bin, dasz von kunst künnen, von gunst günnen herrühre. es sei dann, dasz man meine, diese nennwörter wären aus den zeitwörtern hergestaltet; da es doch abermal nichts hindern würde. Logau 3, 3.
abermalig, iteratus, wiederholt, erneuert. im gerichtsstil gern dem possessiv oder zahlwort vorausgestellt: nach abermaliger seiner vernehmung; nach abermaligen drei fristen. auch Wieland 12, 168 nach verflusz abermaliger drei monate.
abermals, gleichviel mit abermal und von denselben schriftstellern abwechselnd gebraucht, wie niemal und niemals, [Bd. 1, Sp. 34] irgend und irgends tauschen. dieser, um es abermals und abermals zu sagen, hat an keine andere leidenschaften gedacht. Lessing 7, 351.
abern? äbern? das ahd. avarôn bedeutet iterare, àparên wahrscheinlich regelascere, keinem von beiden verwandt scheint ein abern der vogelsteller für locken, füttern, mit dem dativ. die pföschherde werden hin und wieder in die felder gemacht, wo sich die zeislein, hänflein aufhalten; da wird ihnen mit mahen (mohn), hanf und anderm geäbert, und wann sie die speisen einmal oder zwei angenommen, werden die wände gerichtet. Hohberg 2, 703a.
abername, m. appellatio ignominiosa, beiname, zuname, ein name, den man noch über seinen erhält, also obername. demnach gibt in die schrift wol tausend abernamen und schendlich nachnamen. S. Frank 3, 139; die unter dem abernamen cyniker in einen ziemlich zweideutigen ruf gesetzt werden. Wieland. franz. surnom, engl. surname, sp. sobrenombre.
abernten, plene metere, die ernte vollenden. das getraide abernten. das feld ist ganz abgeerntet.
aberobern, recuperare, durch eroberung wegnehmen.
aberpabst, m. antipapa, gegenpabst, wie aberkaiser. zohe der keiser Heinrich IV gen Papiam mit seinem aberbapst. Frank chron. 328a und sonst. auch afterpabst.
aberraute, f. auch eberraute, abraute, artemisia abrotanum, aus dem griech. wort entstellt. s. DWB afrusch. | |