- abergläubisch
- abergott, m.
- abergunst, f.
- abergünstig
- aberhalten
- aberhold
- aberkaiser
- aberkennen
- aberklaue, f.
- aberklug
- aberkosen
- aberlitz
- aberlösen
- abermal, n.
- abermal
- abermalig
- abermals
- abern
- äbern
- abername, m.
- abernten
- aberobern
- aberpabst, m.
- aberraute, f.
- aberreden
- abersaat, f.
- aberschanz, f.
- abersegen, m.
- abersel, m.
- abersinn, m.
- abersinnig
- aberwandel, m.
- aberwank, m.
- aberweg, m.
- aberweise
- aberweisheit, f.
- aberwille, m.
- aberwitz, m.
- aberwitzen
- aberwitzig
- aberziehen
- aberziel, n.
- abeschern
- abessen
- abesser, m.
- abetzen
- abfädmen
- abfahen
- abfahren
- abfahrt, f.
- abfall, m.
- abfallen
- abfällig
- abfalzen
- abfangen
- abfärben
- abfärbig
- abfasern
- abfassen
- abfassung, f.
- abfasten
- abfaulen
- abfäumen
- abfechsen
- abfechten
- abfedern
- abfegen
- abfeilen
- abfeilicht, n.
- abfeilschen
- abfeimen
- abfenstern
- abfertigen
- abfertigung, f.
- abfetten
- abfeuern
- abfiedeln
- abfinden
- abfindung, f.
- abfingern
- abfinnen
- abfischen
- abfitzen
- abflachen
- abflammen
- abflattern
- abflauen
- abflauherd, m.
- abflecken
- abfledern
- abflegeln
- abflehen
- abflehen
- abfleischen
- abflichherd
- abfliegen
- abflieszen
- abflöhen
- abflöhen
- abflöszen
| abergläubisch, superstitiosus. seitdem hatte ich mich, abergläubisch genug, in acht genommen. Göthe 26, 13. diejenigen die auf namensbedeutungen abergläubisch sind. Göthe 17, 24. aber auch von den gegenständen des aberglaubens: alle hypochondrischen, abergläubischen grillen waren mir verschwunden. 26, 21. ein abergläubisches buch.
abergott, m. braucht Paracelsus 2, 250a entweder für [Bd. 1, Sp. 33] abgott, oder obergott, über gott selbst gestellten gott: du machst dir in deiner fantasei ein abergott, den heiszest sanct Paulum; auf die vergötterung der heiligen deutend.
abergunst, f. für abgunst. B. Waldis Esop 4, 94 bl. 338a.
abergünstig, für abgünstig. derselbe 4, 95 bl. 340a.
aberhalten, obtinere, von einem erhalten: nicht mit recht aberhalten, sondern mit gewalt abgedrungen und genommen. Frankf. ref. II, 10. §. 4.
aberhold, für abhold. Frank weltb. 223a und oft.
aberkaiser, m. nebenkaiser. sonder das losz fül auf den aberkeyser Rudolphen. Fischart bienenk. 124b.
aberkennen, abjudicare, durch ein rechtserkenntnis absprechen. an Ottocar vermeinte sich der kaiser dadurch zu rächen, dasz er ihm zu Nürnberg auf der versammlung sein königreich aberkannte. Hahn 4, 105; zu gleicher zeit verlieh das parlament dem herzog Waldemar die ihm früher aberkannten lande. Dahlmann dän. gesch. 1, 423; dann überhaupt ableugnen, nicht zugestehn: es mag der leute wahn mir immerhin die klugheit aberkennen. Hagedorn; ist es die unkunde des lateins selbst, welche diese fähigkeit (zweifel gegen die religion zu haben) allen menschen ohne ausnahme aberkennt? Lessing 10, 186; alle consonantverdoppelungen sind der ältesten sprache abzuerkennen.
aberklaue, f. ungula posterior, die hinterklaue, widerklaue, von aber retro, gewöhnlich afterklaue.
aberklug, stolidus, für überklug, superklug: und dennoch schrein die aberklugen herrn noch über wahn und blindheit. Gotter 1, 411. wenn man so jeden sittenspruch befolgen könnte, der einem aberklugen mund entflieszt. Platen 171.
aberkosen, delirare: wer bei in sinnlos und wanwitzig hin und her lief und aberkoset, den achten sie für heilig. S. Frank weltb. 17a. auf ein ahd. âchôsôn (Graff 4, 506) mhd. âkôsen zurückzuführen, wie aberwitz aus âwizi entsprang. | |