Wörterbuchnetz
Mittelhochdeutsches Wörterbuch von Benecke, Müller, Zarncke Bibliographische AngabenLogo dfg
 
gegâʒ bis eʒʒesch (Bd. I, Sp. 761a bis 761b)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Lexer gegâʒadj.gegessen. war umbe er den apfel hête gegâʒ Griesh. pr. 2,66. daʒ du des boumes hâst gegâʒ das. 53.
 
Artikelverweis Lexer FindeB ungâʒadj.ohne zu essen. do er vierzic tage was ungâʒ aneg. 10,24. er pflac sîns gebetes ungâʒ Gregor. 2598. ungâʒ ligen das. 2699. manegen tac ungâʒ er gienc Parz. 485, 29. ungâʒ ûf dem gevilde dolten si die hungersnôt Wigal. 9963.
 
Artikelverweis æʒeadj.
 
Artikelverweis 
Lexer wurmæʒeadj.von würmern angefressen, wurmstichig. wurmæʒe ist diu niuwe triuwe Mart. 53. vgl. wurmæʒec.
 
Artikelverweis 
Lexer NLexer FindeB æʒecadj.äßig.ahd.âʒig Graff 1,529.
 
Artikelverweis 
Lexer FindeB unæʒecadj.ungenießbar. wan die kost für unessig erkant wurdt Gr. w. 2,470.
 
Artikelverweis Lexer wolfæʒecadj.von wölfen angefressen. sol man kein wolfessig fleisch ûf dem bank veil haben Gr. w. 1,334.
 
Artikelverweis Lexer FindeB wurmæʒecadj.von würmern angefressen, wurmstichig. Graff 1,529. Stalder 2,460. Frisch 2,460. c. als die want die man ûʒen ganz vant und wurmêʒic ist innen Herb. 15445 und anm. vielleicht gehört auch pf. K. 17, 25 wurmbeiʒeich, wormbeʒʒech A hierher, doch. vgl. wurmbîʒec.
 
Artikelverweis 
Lexer FindeB æʒeswv.gebe zu essen, speise, streue futter hin. di hungerigen er êʒet glaube 1691. wir sulln si êʒen unde trenken das. 1732. er beginnit si wol êʒen (: truchtsêʒe) das. 3081. den nacketen kleiden, den hungerigen eʒʒen Bert. 83. 313. etlîcher æʒe und wâte den armen Roth. pred. 56. daʒ du den hungergen êsest Griesh. pr. 2,55. hie æʒet ûf der hiute diu welt die tumben liute und machet siu sô âʒgeil Mart. 275. si êst den valken Suchenw. 25,93. vgl. atze, etze.
 
Artikelverweis 
âsstn.as.hierher? s. dieses wort mit ich âse an seiner alphabetischen stelle s. 64,36. doch vgl. Grimm gesch. d. d. spr. 1010.
 
Artikelverweis 
Lexer NLexer eʒʒesch , eschstm.saatfeld, ganzes von äckern, welche an einander liegend zu einer und derselben zeit entweder bebaut und abgeärntet oder als brachfeld beweidet werden.goth.atisks, ahd.eʒisc Gr. 2,25. 373. 3, 416. gesch. d. d. gesch. d. d. spr. 1032. Ulf. wb. 18. Graff 1,529. Haltaus 1445. Schmeller 1,123. Frisch 1,233. c.ein man lât ouch sîn phert wol treten in den eʒesch mit den vordern füeʒen swsp. c. 173 W. gêt ein man in einen esch, er sol der eher brechen mit sîner hant das. 172. weiden in der brâch und nicht in dem esche Gr. w. 1,33. vgl. 128. 199. 3,645.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: