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Mittelhochdeutsches Wörterbuch von Benecke, Müller, Zarncke Bibliographische AngabenLogo dfg
 
etze bis æʒe (Bd. I, Sp. 760b bis 761a)
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Artikelverweis Lexer NLexer FindeB etzestf.das weiden des viehes, der weideplatz. Schmeller 1,133.Frl. 417,17 ist unverständlich.
 
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Lexer NLexer FindeB âʒstn.speise für menschen und thiere. vgl. Gr. 3,461. Graff 1,528.sô daʒ er niene gepflac weder âʒes noch trankes Lanz. 3686 und anm. man gab in volleclîchen trinken unde âʒ Nib. 1755 D. an tranke und an âʒe hât sie kein übermâʒe Kolocz. 192. vürhte die helle und ir strâʒe an tranke und an âʒe bei trinken und essen altd. bl. 1,89. ân âʒ, ân tranc Frl. 112,1. die armen schûler dar âʒ und durch genieʒ giengen dar Marleg. 22,44.
 
Artikelverweis Lexer NLexer FindeB huntâʒstn.hundefutter. cantabrum (kleie) gl. Mone 7,596.mülnstoup und huntâʒ Ls. 2,477. wann dan ongevär die hundt mit einander uber ain huntas kämen, so soll man der herschafft hundt hindanschlagen, hintz das unnser hund des as geniessen Gr. w. 3,639. im mittelalter war es eine last der leibeigenen, daß der herr seine hunde in die dörfer legte zu futter RA. 352.
 
Artikelverweis Lexer swalewenâʒstn.was die schwalbe frißt. zuo dem bremen er dô sprach: 'du swalwenâʒ waʒ ist dîn gîr?' Bon. 40,21.
 
Artikelverweis Lexer FindeB swînâʒstn.schweinefutter. daʒ er sînen lîp möhte füllen mit dem swînâʒ daʒ diu swîn âʒen Griesh. pr. 2, 78. vgl. Gr. w. 3,653.
 
Artikelverweis BMZ âʒgeil s.BMZ GEIL.
 
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Lexer NLexer FindeB überâʒstn.übermäßiges essen. ich sunte zummâʒe mit uberâʒe, mit ubirtranke glaube 1788. überâʒ und übertranc Leys. pr. 42,14. 18. 59,18. di sesten houbitsunde di dâ heiʒet uberâʒ und ubertranc myst. 1,118,5.
 
Artikelverweis Lexer NLexer FindeB gâʒadj.gegessen. ich hân gâʒ Diem. 382,22. ûf stuonden die dâ hêten gâʒ W. Wh. 277,11. ê daʒ ich mit in het dâ gâʒ frauend. 336, 15. 19. ich hân niulîchen gâʒ Mai 185,7. dâ du ane hâst gâʒ den tôt Genes. fundgr. 2,20,12. hâstu daʒ obeʒ gâʒ aneg. 18,25. si habent genuoc dâ gaʒ Parz. 639,2. 815,21. vgl. Osw. 1781. a. w. 3,172. 180. leseb. 560,6. 585,17.nu dâ gâʒ was genuoc Mai 219,15.si âʒin gâs (satt?) und quâmin Ath. C*, 164.
 
Artikelverweis Lexer gegâʒadj.gegessen. war umbe er den apfel hête gegâʒ Griesh. pr. 2,66. daʒ du des boumes hâst gegâʒ das. 53.
 
Artikelverweis Lexer FindeB ungâʒadj.ohne zu essen. do er vierzic tage was ungâʒ aneg. 10,24. er pflac sîns gebetes ungâʒ Gregor. 2598. ungâʒ ligen das. 2699. manegen tac ungâʒ er gienc Parz. 485, 29. ungâʒ ûf dem gevilde dolten si die hungersnôt Wigal. 9963.
 
Artikelverweis æʒeadj.

 

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