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Mittelhochdeutsches Wörterbuch von Benecke, Müller, Zarncke Bibliographische AngabenLogo dfg
 
HUCKE bis misthûfe (Bd. I, Sp. 724a bis 725a)
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Artikelverweis HUCKEs.HOCKE.
 
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HUDERs. v. a.hader?
 
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BMZ huderwât s. das zweite wort.
 
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BMZ HÜEBEL s.BMZ ich HEBE.
 
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Lexer NLexer FindeB HUF(gen. hüffe) stf.hüfte(aus dem alten plural).goth.hups, ahd.huf; vgl. lat.coxa. Gr. 2,49. 3,405. Graff 4,832. Ulfil. wb. 66.femur, femen, clunes sumerl. 30,68. 46,70. voc. o. 1,182. gl. Mone 7,589.sîn huf was ime virlenket Diemer 28, 20. daʒ im diu huf ûʒ spranch Mar. 148. diu zeswe huf H. Trist. 2220. klagete weder houbt noch huf Pass. 298,48. ruorte an ir huf W. Tit. 81,4. dem aber der muot kûme an die huf nâch êren stüende MS. 2,146. a. daʒ ros traf er niht an die huf H. Trist. 5590. bî der huf, ob dem knie U. Trist. 419. si wâren gefischieret vil mit zwein gürteln an der krenke, ob der hüffe ame gelenke Parz. 232,30. zwischen der hüffe und ir brust das. 409,29. tragen ûf sîner huf Pass. 68,27.noh von sînen huffen gebristit chuonere herzogin Genes. fundgr. 77,31. ir hüffe hôch und mager Parz. 184,13. ir hüffe als eins hasen diech der sich ze loufe schürzet fragm. 26. c. er greif ûf sîn hüffe setzte die hände in die seite Nith. 28,6.
 
Artikelverweis BMZ hufbein BMZ hüffehalz s. das zweite wort.
 
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Lexer ragehüffeadj.derjenige dem die hüften emporstehn. er dunket sich sô ragehüfle Nith. 28,5.
 
Artikelverweis Lexer NLexer hüffel , hüffelînstn.kleine hüfte (nicht mit hiufel (wange) zu verwechseln). ir deckelachen zobelîn erwant an ir hüffelîn Parz. 130,18. ich wæn er ruort irʒ hüffelîn Parz. 407,3. der gürtel zieret ir hüffel und ir sîten W. Wh. 249,11. ûf ir hüffel über al, dâ sol ein borte liegen smal, vil wol gesenket hin zetal MS. 2,62. b. swâ der gürtel ir entsleif, diu hüffel den mit senfte hielten Türl. Wh. 137. b. und er mit der hant zetal ab gein dem heuflin (hüffelîn) sreifet Loh. 79.
 
Artikelverweis BMZ hüffelbant s.BMZ ich BINDE.
 
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Lexer NLexer FindeB HÛFEswm.haufen.neben hûfe auch houf. houfen: koufen Ernst. 22. b. houf: louf MS. H. 3,85. a.ahd.hûfo und ahd.houf Gr. 13, 180. 193. Graff 4,833. 835. vgl. Grimm über das verbrennen der leichen s. 33, wo ahd.hiufan ( lat.lugere Graff 4,837,) als wurzel angenommen wird. sehet ir den hûfen rehte an warn. 3179. sô lîst du in dem hûfen dîn unde norst recht als ein swîn Bon. 41,27. daʒ ich mich in einen houf ûf dîn herze velle MS. H. 3,85. a. zeime hûfen er den sluoc schlug ihn platt nieder W. Wh. 388,21. ze jungest gelac pfärit und ich beide zeinem hûfen nider Trist. 2709. das du mir elliu mînen guoten werk ze hûfen legest leseb. 892,18. dô kam zein ander unt ze hûf (: ûf) die grôʒen berge unde tal g. sm. 1984.haufen menschen. nu quam der hûfe dar gedrungen Trist. 3693. habt iuch vast zuo houfen Ernst. 22. b.
 
Artikelverweis Lexer misthûfeswm.misthaufen. ein misthoufe myst. 1,320,12 nach ABF. ein misthauf gest. Rom. 171.

 

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