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Mittelhochdeutsches Wörterbuch von Benecke, Müller, Zarncke Bibliographische AngabenLogo dfg
 
Ackarîn bis ADAMANT (Bd. I, Sp. 6a bis 7a)
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Artikelverweis Ackarîns. Akarîn.
 
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[ACKE , UOC , ACKENGr. 2,11. ]
 
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Lexer NLexer FindeB ackerplur. die acker(Gr. 1, 669. 2,122. ahd.achar Graff 1, 133)stm.
1.das feld, im weitern sinn sowohl als im engern, pflugland. manc werder man (wart) entsetzet hinderʒ ors ûfn acker Parz. 379,25. den acker lân den kampfplatz räumen Bon. 44,31.
2.ein längenmaß. eines ackers lanc Iw. 175. 198. ich stach daʒ sper durch den helm sîn. den hêlm man mich dâ füeren sach an dem sper wol ackers breit frauend. 220,1.
 
Artikelverweis BMZ ackerbreites BMZ ackerganc BMZ ackergurre BMZ ackerlenge BMZ ackerman BMZ ackertrappe s. das zweite wort
 
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Lexer NLexer FindeB ACKESspäter ax stf.plur. exe axt(Gr. 1,676. 2,274; nach Wackernagel wörterb. aus dem lat.ascia; ahd.achus, akis Graff 1,136).der zimmerman muoʒ warten wie er mit der barten nâch der ackes müeʒe snîden W. Wh. 394,15. daʒ man si slüege sam diu swîn mit exen Geo. 42. a. er truoc ein ax in sîner hant... nâch Eppen axe Ls. 1,279. 280. 281.
 
Artikelverweis Lexer satelackesstf.bipennis sum. 32,44.
 
Artikelverweis akesstils.BMZ STIL.
 
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Acratôndie größte stadt nach Babylon und Thasme Parz. 399,17. daher diu wîte A. Parz. 629,23. 687,10.pfelle von Acratôn Parz. 309,18. 687, 13.vielleicht Agra, südöstlich von Dahli.
 
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Lexer FindeB ACUTEIƷhöret U. Trist. 2375.
 
Artikelverweis AdamAdam. der ton scheint, außer dem nominat., auf der zweiten silbe zu liegen MS. 2,159. b. Geo. 32. a. reimt Adamen auf namen. Parz. 518, 1. Adam auf nam. Diut. 2,27. Adam auf benam. got worhte ûʒ der erden Adâmen den werden Parz. 463,18. diu erde Adâmes muoter was Parz. 464,11.Adâmes val W. Wh. 218. 12. und urlœsunge W. Wh. 331,30.si sint mir alle sippe von dem Adâmes rippe Parz. 82,1. al Adâms geslehte alle menschen W. Wh. 347, 19.sît Adâmes rippe wart gemachet zeiner magt W. Wh. 62,2. sît Adâmes zît Parz. 123,17. 773,28. W. Wh. 458,17 so lange die welt steht. — er von dem Adam antlütze enpfienc, der Adâmen worhte = got Parz. 817,24. W. Wh. 166,19. — unser vater Adam besaß tiefe einsicht in die natur, und räth daher seinen töchtern, wiewohl vergebens, welcher speisen sie sich während der schwangerschaft zu enthalten hätten, wenn sie nicht misgestaltete kinder zur welt bringen wollten. Sein rath wurde nicht befolgt, daher die manigfaltigen misgegeburten; daher auch die neger. Genes. fundgr. 2,26,10. Parz. 518,1.
 
Artikelverweis BMZ ADAMANT s.BMZ ADAMAS.