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Mittelhochdeutsches Wörterbuch von Benecke, Müller, Zarncke Bibliographische AngabenLogo dfg
 
ABIT bis — ACH (Bd. I, Sp. 5a)
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Artikelverweis Lexer NLexer FindeB ABITstm.(vom lat.habitus) ordenskleid myst. 1,99,13. vgl. Pfeiffer.
 
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Abrahâmden guoten Abrahâmen Gen. fgr. 2,30,15. Abrahâmes barm schoß. Abrahâmes garten das paradies. Crist hern Abrahâmes künne was Silv. 4047.
 
Artikelverweis Lexer Abrahæmisch , Aberhæmisch(Gr. 2,375) hebräisch. âbrahæmisch wort, zunge. eʒ ist ûʒ deme garten ein âbrahæmsche krot eine kröte aus dem paradiese Otn. 2228 Mone.
 
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Absalôn , AbsolônDâvîdes kint, ausgezeichnet durch schönheit, der schœniste man, den wîp ie ze sun gewan Greg. 2461. a. Heinr. 84. Herb. 11228. Parz. 796,5. Dâvît smæhen sig erkôs dô Absalôn den lîp verlôs W. Wh. 355,15.
 
Artikelverweis Absalônname eines sonst unbekannten mhd. dichters. Wackern. glossar 7.
 
Artikelverweis Lexer FindeB ABSISTein edelstein Parz. 791,19.
 
Artikelverweis Lexer NLexer FindeB ABSÎTE , APSÎTE( mlat.absida und dieses aus dem griech.ἀψὶς, ἀψίδος,) ein überwölbter nebenraum in einer kirche, in welchem ein altar, ein taufstein, reliquien u. dergl. stehen. der künec hieʒ bî den zîten in einer apsîten machen eine toufstat Barl. 337, 38 Lipparis die absîte Pass. 292,20. in absît und in kœren Loh. 176. vgl. Graff 1,102.
 
Artikelverweis Lexer ABSOLUZÎEstf.absolution. myst. 1,92,35.
 
Artikelverweis Lexer NLexer FindeB ABYSSstm.abgrund. in des abysses grunde Herm. Damen 32. s. 65. a.
 
Artikelverweis ACs.BMZ AHE.
 
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Lexer — ACHableitungssilbe., mit welcher neutrale substantiva gebildet werden, die das beisammensein einer menge gleichartiger dinge bezeichnen, früher ahi (Gr. 2,312. 503. 1001). s. albernach. buschach, dornach, graʒʒach, kindach, stûdach — vgl. aht. Schmeller mundarten Baierns s. 154. anm. zu Herb. 1577. statt ach findet sich æhe, Reinh. f. s. 314, stûdæhe, und ech (daʒ liutech Barl. 194). Wird dafür læhe oder lêhe geschrieben, wie gesîndelêhe, Herb. 1577. zöuberlehe Bert. 58. tüchelehe das. 121. 294, volkelech das. 294, so ließe sich vermuthen, daß die zweite hälfte des wortes vielleicht aus zwei theilen, dem l der deminutivsilbe und dem collectiven æhe bestehe, und gesindelæhe, volkelæhe, gesinde-l-æhe, volke-l-æhe etc., wäre. — Gr. 2,1001. vgl. das. 503, wird, um dieses -læhe zu erklären auf leich (spiel) gerathen. — löbelehe Bert. 294 s. bei lobelachen unter lachen laken.