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Schleifreis bis Schleifzêhnte (Bd. 3, Sp. 1519)
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Artikelverweis Das Schleifreis, des -es, plur. die -er, bey den Fuhrleuten, welche mit Karren fahren, lange Büsche, welche sie, wenn sie bergunter fahren, hinten an den Karren hängen, denselben dadurch aufzuhalten.
 
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Die Schleifschale, plur. die -n, bey den Glasschleifern, eine kupferne oder messingene Schale, worin die optischen Gläser geschliffen werden; die Schleifschüssel.
 
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Die Schleifscheibe, plur. die -n, die stählerne Scheibe der Steinschleifer, die Edelsteine daran zu schleifen oder zu schneiden.
 
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Die Schleifschüssel, plur. die -n, S. Adelung Schleifschale.
 
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Das Schleifsel, des -s, plur. inus. die zarten Späne, welche im Schleifen harter Körper abgehen, und auch das Abschleifsel, Schleifspäne, im gemeinen Leben aber auch der Schliff genannt werden.
 
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Die Schleifspäne, sing. inus. S. das vorige.
 
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Der Schleifstein, des -es, plur. die -e, runde um ihre Achse bewegliche Steine, allerley Werkzeuge darauf zu schleifen, um sie so wohl scharf, als glänzend zu machen. Uneigentlich wird auch wohl ein Wetzstein zuweilen ein Schleifstein genannt.
 
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Die Schleiftrêppe, plur. die -n, S. Adelung Schleichtreppe.
 
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Der Schleiftrog, des -es, plur. die -tröge, das einem Troge ähnliche und mit Wasser angefüllte Gefäß, worin der Schleifstein um seine Achse beweglich ist.
 
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Der Schleifwg, des -es, plur. die -e, S. Adelung Schleichweg.
 
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Der Schleifzêhnte, des -n, plur. die -n, eine Art des Zehnten, oder zu zehnten, wo der Zehntherr seine Zehntgarbe nehmen kann, wo er will.

 

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