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Schlagschatz bis Schlagwasser (Bd. 3, Sp. 1501)
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Artikelverweis Der Schlagschatz, oder Schlägschatz, S. Adelung Schlägeschatz.
 
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Die Schlagscheibe, plur. die -n, in dem Schlagewerke der Schlageuhren, diejenige Scheibe, welche die Anzahl der Schläge jeder Stunde bestimmt.
 
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Der Schlagschieber, des -s, plur. ut nom. sing. bey den Bäckern, ein langer Schieber, worauf die Semmeln in den Ofen geschoben werden.
 
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Der Schlagschlüssel, des -s, plur. ut nom. sing. der Schlüssel zu einem Schlage oder Schlagbaume.
 
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Der Schlagschreiber, des -s, plur. ut nom. sing. der Schreiber an einem Schlage oder Schlagbaume.
 
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Die Schlagspindel, plur. die -n, bey den Drechslern, eine hölzerne Spindel mit einem Loche, in welches der Zapfen des Stückes, welches man drehen will, geschlagen wird.
 
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Die Schlagspule, plur. die -n, die stärksten Spulen an einem Gänseflügel; die Schlagfedern der Gans.
 
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Die Schlagtaube, plur. die -n, zahme Tauben, welche in Schlägen oder Taubenschlägen gehalten werden, zum Unterschiede von den wilden Tauben.
 
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Die Schlaguhr, S. Adelung Schlageuhr.
 
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Die Schlagwand, plur. die -wände, bey den Jägern und Vogelstellern, ein jedes Garn oder Netz, welches auf und nieder gezogen werden kann; von schlagen, fallen.
 
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Das Schlagwasser, des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut nom. sing. ein geistiges Wasser wider den Schlagfluß, welches aus Rosmarinblüthen destilliret, und auch Ungarisches

[Bd. 3, Sp. 1502]


Wasser genannt wird, weil eine Königinn von Ungarn, Nahmens Elisabeth, es erfunden haben soll.

 

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