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Schirmgerêchtigkeit bis Schirrkammer (Bd. 3, Sp. 1478)
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Artikelverweis Die Schirmgerêchtigkeit, plur. inus. welches gleichfalls ehedem für Schutzgerechtigkeit üblich war.
 
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Der Schirmhêrr, des -en, plur. die -en, ein ehedem sehr gangbares Wort, wofür jetzt Schutzherr üblicher ist.
 
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Die Schirmmauer, plur. die -n, in den Glashütten, mannshohe Mauern um den Glasofen, die Arbeiter vor der allzu großen Hitze zu beschirmen.
 
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Das Schirmmoos, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, bey den neuen Schriftstellern des Pflanzenreiches, eine Art Mooses mit einem zirkelförmigen Schirme oder Boden, welches in den nördlichsten Gegenden einheimisch ist; Splachnum L.
 
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Die Schirmpalme, plur. die -n, bey eben denselben, eine Art Palmen, deren Blätter die Gestalt eines Schirmes haben; Corypha L.
 
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Der Schirmvōgt, des -es, plur. die -vögte, ein ehedem übliches Wort, den Schutzherrn eines Stiftes oder Ortes zu bezeichnen. In einigen Gegenden Oberdeutschlandes wird es noch für Vormund gebraucht.
 
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Das Schirr, des -es, plur. die -e, ein jetzt veraltetes Wort, wofür im Hochdeutschen Geschirr üblicher ist, (S. dasselbe und o. Schar 4.) Es ist noch in einigen Zusammensetzungen gangbar.
 
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Das Schirrbeil, des -es, plur. die -e, in der Landwirthschaft, ein Beil, das hölzerne Geschirr damit auszuarbeiten.
 
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Schirren, verb. reg. act. welches auch nur noch in den Zusammensetzungen abschirren, anschirren, ausschirren und geschirren üblich ist, S. dieselben.
 
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Das Schirrholz, des -es, plur. car. ein Collectivum, Holz, aus welchem man allerley hölzernes Geschirr, d. i. Geräth, verfertigen kann; Geschirrholz, Nutzholz, im Gegensatze des Brennholzes.
 
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Die Schirrkammer, plur. die -n, in der Landwirthschaft, eine Kammer, das Pferde- und Ackergeschirr darin zu verwahren; die Geschirrkammer.

 

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