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Perlenmutterschnêcke bis Pêrlfísch (Bd. 3, Sp. 689 bis 690)
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Artikelverweis Die Perlenmutterschnêcke, plur. die -n, eine Art Schnecken mit unordentlich gewundenen Häusern, einer flachen Schale in Gestalt eines Ohres, welche an der einen Seite einige Löcher hat, und inwendig wie Perlenmutter glänzet.
 
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Der Pêrlenmutterstein, des -es, plur. inus. eine Art Alabaster, welcher der Perlenmutter gleicht, und unter andern bey Steyerthal in Thüringen gefunden wird; der Perlenmutteralabaster.
 
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Die Pêrlennadel, plur. die -n, eine zarte aus dem schwächsten Drahte zusammen gedrehete Nadel, die Perlen damit anzureihen.
 
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Der Pêrlensamen, des -s, plur. inus. ein Nahme der kleinsten Perlen, welche am häufigsten Staubperlen genannt werden; zum Unterschiede von den Lothperlen und Zahlperlen.
 
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Die Pêrlenschlacke, plur. doch nur von mehrern Arten, die -n, eine Steinart, welche aus kleinen den Perlen ähnlichen glasartigen Kügelchen zusammen gesetzet ist, auf der Ascensions-Insel gefunden wird, und allem Ansehen nach eine Schlacke Feuer speyender Berge ist.
 
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Der Pêrlenschmuck, des -es, plur. die -e, ein aus Perlen bestehender Schmuck.
 
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Die Pêrlenschnur, plur. die -schnüre, mehrere auf eine Schnur gereihete Perlen; besser eine Schnur Perlen.
 
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Der Pêrlensticker, des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Perlenstickerinn, eine Person, welche ein Geschäft daraus

[Bd. 3, Sp. 690]


macht, mit Perlen zu sticken, Perlen auf Kleidungsstücke zu sticken.
 
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Der Pếrlensūcher, Pêrlentaucher, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Perlenfischer.
 
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Die Pêrlenwarze, plur. die -n, kleine halbkugelichte Auswüchse in den Perlenmuscheln, welche größer als die eigentlichen Perlen sind, ihnen aber an Güte und Werthe nicht gleich kommen. Man verarbeitet sie zu Halsbändern und Ohrengehängen.
 
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Der Pêrlfísch, des -es, plur. die -e, eine in Österreich, besonders in dem Attersee, befindliche sehr schmackhafte Art Weißfische, welche daselbst auch der edle Weißfisch genannt wird. Er wird zuweilen vier Spannen lang, hat einen kurzen gedruckten Kopf, wie der Karpfen, und große Schuppen. Das Männchen ist im May über den ganzen Leib mit weißen harten Knöpfchen, wie mit Perlen besetzt, welche aber nach der Streichzeit wieder vergehen.

 

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