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Pếchhaube bis Pếchkrücke (Bd. 3, Sp. 679)
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Artikelverweis Die Pếchhaube, plur. die -n, eine inwendig mit Pech bestrichene Haube, oder Mütze, womit man zuweilen die ausgeschlagenen Köpfe zu heilen pflegt; die Pechkappe, Pechmütze.
 
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Der Pếchhauer, des -s, plur. ut nom. sing. Siehe Pechbrenner.
 
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Das Pếchholz, des -es, plur. die -hölzer, im Forstwesen. 1) Ein jedes Holz, aus welchem Pech gebrannt werden kann, wo der Plural nur von mehrern Arten üblich ist; Harzholz, Nadelholz. 2) Ein mit solchen Bäumen bewachsenes Gehölz; das Harzholz, Nadelholz, Tangelholz, schwarzes oder finsteres Holz.
 
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Die Pếchhütte, plur. die -n, eine Hütte oder ein Gebäude, in einem Walde, in welchem das Harz zu Pech gebrannt wird.
 
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Pếchicht, -er, -ste, adj. et adv. dem Peche ähnlich.
 
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Pếchig, adj. et adv. Pech enthaltend, mit Pech beschmieret, oder besudelt. Sich pechig machen.
 
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Die Pếchkappe, plur. die -n, S. Adelung Pechhaube und Pechmütze.
 
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Die Pếchkêrze, plur. die -n, eine aus dem schwarzen Unschlitte, welches zuletzt aus den Grieben gebrannt, und zuweilen auch Pech genannt wird, gezogene Kerze, welche zu geringen häuslichen Verrichtungen gebraucht wird; das Pechlicht.
 
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Die Pếchkohle, plur. die -n, eine Art Steinkohlen, welche fett und fest sind, dem Peche gleichen, und einen groben Schwefel, nebst einer reinern Thonerde enthalten, Schmiedekohlen, weil sie vor andern zur Schmiedearbeit gebraucht werden, Glanzkohlen, weil sie auf dem Bruche glänzen, Fettkohlen, Harzkohlen; zum Unterschiede von den schlechtern Dach- oder Schieferkohlen.
 
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Der Pếchkranz, des -es, plur. die -kränze, aus brennbaren Materien geflochtene und mit Pech und Harz überzogene Kränze, welche man des Nachts in eisernen Pfannen zur Erleuchtung anzuzünden pflegt. Man bedienet sich ihrer auch im Kriege, Häuser und Gebäude damit anzuzünden.
 
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Die Pếchkrücke, plur. die -n, eine hölzerne Krücke, womit die Böttcher bey dem Auspichen der Fässer das brennende Pech in dem Fasse verbreiten.

 

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