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Pếchen bis Pếchig (Bd. 3, Sp. 678 bis 679)
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Artikelverweis  Pếchen, verb. reg. act. 1) Pech brennen, Pech machen; im Oberd. picheln. Auch das Abscharren des Harzes um Pech daraus zu brennen, wird zuweilen pechen genannt. 2) Mit Pech bestreichen oder überziehen; wofür doch pichen üblicher ist.

[Bd. 3, Sp. 679]



 
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Der Pếcher, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Pechbrenner und Harzscharrer.
 
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Das Pếchêrz, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, im Bergbaue, ein schwarzes, glänzendes Kupfererz, welches dem Peche, oder einer Schlacke ähnlich siehet, und ein mit Schwefel und Eisen vererztes Kupfer ist. Das poröse Pecherz wird im Harze Kupferknoten genannt.
 
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Die Pếchfackel, plur. die -n, eine mit Harz, Pech und Wachs überzogene Fackel, welche außer sechs Strickdochten auch noch ein Kienholz in der Mitte hat; zum Unterschiede von den Wachsfackeln.
 
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Die Pếchflêchte, plur. inus. in der Botanik, eine Art Flechte, deren schwärzliche Farbe dem Peche ähnlich ist, und welche auf den Schwedischen Klippen wohnet; Lichen stygius L.
 
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Die Pếchhaube, plur. die -n, eine inwendig mit Pech bestrichene Haube, oder Mütze, womit man zuweilen die ausgeschlagenen Köpfe zu heilen pflegt; die Pechkappe, Pechmütze.
 
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Der Pếchhauer, des -s, plur. ut nom. sing. Siehe Pechbrenner.
 
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Das Pếchholz, des -es, plur. die -hölzer, im Forstwesen. 1) Ein jedes Holz, aus welchem Pech gebrannt werden kann, wo der Plural nur von mehrern Arten üblich ist; Harzholz, Nadelholz. 2) Ein mit solchen Bäumen bewachsenes Gehölz; das Harzholz, Nadelholz, Tangelholz, schwarzes oder finsteres Holz.
 
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Die Pếchhütte, plur. die -n, eine Hütte oder ein Gebäude, in einem Walde, in welchem das Harz zu Pech gebrannt wird.
 
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Pếchicht, -er, -ste, adj. et adv. dem Peche ähnlich.
 
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Pếchig, adj. et adv. Pech enthaltend, mit Pech beschmieret, oder besudelt. Sich pechig machen.

 

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