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Páßpórt bis Pastēten-Pfanne (Bd. 3, Sp. 669)
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Artikelverweis Der Páßpórt, des -es, plur. die -e, aus dem Französ. Passeport und Ital. Passaporto, ein Freybrief zur ungehinderten Fortsetzung seines Weges, ein Paß. Schwedisch gleichfalls Passport. Im 15ten und 16ten Jahrhunderte verderbte man es in Paßwort, als wenn es Deutschen Ursprunges wäre. Wachter leitete die letzte Hälfte sehr unschicklich von dem Wallisischen Port, die Hülfe, her. Wahrscheinlicher ist es, daß es mit portare zu unserm Fahrt und fahren in dessen weitesten Bedeutung gehöret.
 
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Die Paste, plur. die -n, aus dem Ital. Pasta, im mittlern Lat. Pasta, ein Teig, mit welchem Nahmen man besonders unechte, aus einem Glasteige oder einer Glasmasse nachgemachte Edelsteine besonders, wenn darauf geschnitten worden, Pasten zu nennen pflegt; Aftersteine, Glaspasten.
 
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Der Pastếll, des -es, plur. die -e, aus dem Franz. Pastel, welches gleichfalls von Paste, der Teig, abstammet, bey den Mahlern, ein aus Farbenteige geformter und hernach getrockneter Stift, und die Art, damit trocken zu mahlen. In Pastell mahlen, mit solchen Stiften. Am üblichsten ist es in den Zusammensetzungen die Pastell-Mahlerey, die Art und Weise mit solchen Stiften zu mahlen, der Pastell-Mahler, das Pastell-Gemählde, der Pastell-Stift, ein solcher Farbenstift u. s. f. Im mittlern Lateine ist Pastellus und Pastillus eine Pastete. Die zur Färberey zubereiteten Waidballen werden im Französischen Pastel genannt, daher auch die Deutschen Material-Händler sie collective Pastell nennen. Schon bey den ältern Griechen hießen sie πασελλοι. Im Ital. sind Pastelli Spanische Räucherkerzchen.
 
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Die Pastēte, plur. die -n, Diminut. das Pastetchen, Oberd. Pastetlein, in den Küchen, einen in einen Teig geschlagene und in dem Ofen gebackene Speise. Fleisch-Pastete, Fisch-Pastete u. s. f. eine in einen solchen Teig geschlagene Fleisch- oder Fischspeise. Es stammet aus dem mittlern Lat. Pastata und Empastata her, welche schon in diesem Verstande vorkommen, und gleichfalls von Pasta, ein Teig, abstammen. Ehedem sagte man im Deutschen auch Pastey, welches dem Franz. Pasté näher kommt.
 
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Der Pastēten-Bäcker, des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Pasteten-Bäckerinn, eine Person, welche ihr vornehmstes Geschäft daraus macht, Pasteten zu backen.
 
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Das Pastēten-Band, des -es, plur. die -bänder, eine lange in Holz geschnittene oder ausgestochene Form, den Teig zu dem Rande einer Pastete darin zu formen und auszudrucken; wegen ihrer Länge, in welcher sie einiger Maßen einem Bande gleicht.
 
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Das Pastēten-Brot, des -es, plur. inus. in den Küchen. 1) Der Teig von einer ausgebackenen zerschnittenen Pastete. 2) Eine besondere Art Zwieback, welche aus zerriebenem harten Brote mit Zucker, Mehl und Eyweiß bereitet, und in einem Pasteten-Ofen gebacken wird.
 
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Der Pastēten-Dêckel, des -s, plur. ut nom. sing. der Deckel einer Pastete.
 
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Das Pastēten-Fleisch, des -es, plur. inus. dasjenige Fleisch, welches sich zur Fülle in eine Pastete schickt, oder dazu bestimmt ist.
 
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Der Pastēten-Ofen, des -s, plur. die -Öfen, ein kleiner Ofen, in welchem die Pasteten gebacken werden.
 
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Die Pastēten-Pfanne, plur. die -n, eine zierliche Pfanne mit einem Deckel, worin das Pasteten-Fleisch auf den Tisch getragen wird.

 

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