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Papierblume bis Papierschêre (Bd. 3, Sp. 651)
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Artikelverweis Die Papierblume, plur. die -n, ein Nahme, welchen in einigen Gegenden die gemeine Flockenblume, Centaurea Iacea L. führet.
 
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Papieren, adj. et adv. aus Papier bereitet. Ein papierenes, papiernes, Fenster. Eine papierne Laterne.
 
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Das Papiergêld, des -es, plur. inus. Scheine oder Zettel von Papier, so fern sie im Handel und Wandel die Stelle des baren Geldes vertreten.
 
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Der Papierhandel, des -s, plur. inus. der Handel mit Papier; der Papierkram. Daher der Papierhändler, Fämin. die Papierhändlerinn, eine Person, welche mit Papier handelt; an einigen Orten der Papierkrämer, die Papierkrämerinn.
 
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Die Papierlaus, plur. die -läuse, bey einigen ein Nahme der Buchmilbe, Termes pulsatorius L. weil sie sich gern in den alten Büchern aufhält. Von andern wird sie wegen ihres kleinen Körpers die Staublaus genannt.
 
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Die Papierlumpen, sing. inus. Lumpen, aus welchen Papier gemacht wird, oder gemacht werden soll.
 
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Der Papīermácher, des -s, plur. ut nom. sing. ein Handwerker, welcher Papier aus Lumpen macht; der Papiermüller, so fern er der Inhaber einer Papiermühle ist. Dessen Gattinn die Papiermacherinn. Im Oberdeutschen wird er der Papierer genannt.
 
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Das Papīermāß, des -es, plur. die -e, ein Maß von Papier, dergleichen Maße sich z. B. die Schneider und Schuster bedienen. Bey den Perruckenmachern ist das Papiermaß das papierne Maß der Seitenlocken einer Perrucke, welches in so viele Falze gebrochen ist, als Reihen Locken aufgenähet werden sollen.
 
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Die Papiermühle, plur. die -n, eine Wassermühle, in welcher die Papierlumpen klein gestampfet und zu Papier verarbeitet werden. Daher der Papiermüller, der Inhaber einer Papiermühle, der Papiermacher.
 
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Das Papieröhl, des -es, plur. inus. eine braune einem Öhle ähnliche Feuchtigkeit, welche zurück bleibt, wenn man reines Papier auf einem zinnernen Teller verbrennet.
 
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Die Papierschêre, plur. die -n, eine lange Schere, Papier damit zu schneiden, und besonders zu beschneiden.

 

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