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Opferpfênnig bis Ōpium (Bd. 3, Sp. 607)
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Artikelverweis Der Opferpfênnig, des -es, plur. doch nur von mehrern Summen, die -e, S. Adelung Opfergeld.
 
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Der Opferpriester, des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Opferpriesterinn, in den heidnischen Religionen, eine Person, welche dazu bestimmt ist, das Opfern der Opferthiere zu verrichten.
 
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Die Opferschale, plur. die -n, in der Mythologie, eine Schale, in welcher das Blut der geschlachteten Opferthiere aufgefangen wurde.
 
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Der Opferschmaus, des -es, plur. die -schmäuse, eben daselbst, ein festlicher Schmaus, zur Verzehrung des übrig gebliebenen Fleisches der geschlachteten Opferthiere.
   O, wenn dich noch ein Opferschmaus
   Herab vom Himmel ziehet,
   Raml.
 
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Der Opferstock, des -es, plur. die -stöcke, S. Adelung Opferkasten.
 
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Das Opferthier, des -es, plur. die -e, ein zum Schlachtopfer bestimmtes, als ein Opfer geschlachtetes Thier.
 
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Der Ópfertísch, des -es, plur. die -e, in der Mythologie, ein Tisch, auf welchem die Opferthiere geschlachtet und zubereitet werden.
 
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Das Opfervieh, des -es, plur. inus. zum Opfer bestimmtes, als ein Opfer geschlachtetes Vieh.
 
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Der Opferwein, des -es, plur. inus. Wein, so fern derselbe in der ehemahligen jüdischen und heidnischen Religion zum Opfer bestimmt war. St. Esth. 3, 11.
 
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Der Ophīt, des -en, plur. die -en, ein vornehmlich bey den Alten bekannter Stein, welcher grün ist, und schwarze Flecken und Adern hat, daher er auch Ophites, d. i. Schlangenstein, genannt wurde, welcher Nahme bey dem Plinius und Dioskorides vorkommt. Er bestehet aus Thon, Kalk und Serpentinstein, und wird in unsern Flötzgebirgen häufig gefunden, wo er auch Lehmstein heißt. Weil er um Memphis in Ägypten sehr häufig gefunden wurde, so kommt er auch unter dem Nahmen Memphites vor.
 
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Das Ōpium, des Opii, plur. inus. ein Gummi, welches aus dem getrockneten Safte der morgenländischen Mohnköpfe fließet, wenn sie zur Zeit ihrer Reife geritzt werden, und welche ein sehr heftiges einschläferndes Mittel ist; Mohnsaft. Der Nahme ist morgenländischen Ursprunges und lautet in der heutigen Persischen Sprache Afiun. Daher das Opiāt, des -es, plur. die -e, ein daraus bereitetes Schlaf machendes Mittel

 

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