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Grammatisch-Kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Ohrendraht bis Ohrenschmalz (Bd. 3, Sp. 601 bis 602)
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Artikelverweis Der Ohrendraht, des -es, plur. die -e, bey dem andern Geschlechte, ein nach dem Ohre eingebogener Draht, unten mit einem halben Ringe, die Ohrgehenke daran zu tragen, wenn man sich die Ohren nicht gern will durchstechen lassen; die Ohrenspange.
 
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Die Ohrendrüse, plur. die -n, zwey Speicheldrüsen, zu beyden Seiten des Mundes, nahe an der Wurzel des Ohres; Glanduale Parotis.
 
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Das Ohrengehènk, des -es, plur. die -e, zierliche Gehenke von Gold, Silber, Perlen oder Edelsteinen, welche das andere Geschlecht in den Ohren zu tragen pflegt; die Ohrenbaumel, im Österreich. Ohrbuckerle. S. Adelung Ohrring.
 
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Ohrêngel, eine Pflanze, S. Orengel
 
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Der Ohrenhöhler, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Ohrwurm.
 
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Der Ohrenkitzel, des -s, plur. inus. figürlich, die Lüsternheit, ungeordnete Begierde, nach Neuigkeiten.
 
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Das Ohrenklingen, des -s, plur. inus. S. Adelung Ohrenbrausen.

[Bd. 3, Sp. 602]



 
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Der Ohrenknorpel, des -s, plur. ut nom. sing. der knorpelige Theil des äußern Ohres.
 
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Die Ohrenmorchel, plur. die -n, eine Art runder Morcheln voller löcheriger Knorren, Stockmorcheln; zum Unterschiede von den Spitzmorcheln.
 
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Die Ohrenpflanze, plur. die -n, bey den neuern Schriftstellern des Pflanzenreiches, eine Pflanze, welche in Zeylon einheimisch ist; Hediotis L. Besonders die Hediotis auricularia, welche ein kräftiges Mittel wider die Taubheit ist, daher sie auch den Nahmen bekommen hat.
 
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Das Ohrenschmalz, des -es, plur. inus. eine gelbe fettige und dicke Feuchtigkeit, welche von den kleinen gelben Drüsen im Gehörgange abgesondert wird, um diesen schlüpfrig zu erhalten. Es ist ein Fett, welches die Haut nicht naß macht, damit die Reflexion des Schalles nicht gehindert wird.

 

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