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Ofengabel bis Ofenplatte (Bd. 3, Sp. 581 bis 582)
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Artikelverweis Die Ofengabel, plur. die -n, eine Gabel, oder ein zweyzackiges Eisen an einem langen Stiele, das Holz damit in den Ofen zu schieben oder zurecht zu legen.
 
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Der Ofengalmey, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, ein Galmey, welcher sich in den Schmelzhütten bey der Roh- und Bleyarbeit an die obern Seiten und Winkel anleget, und eigentlich auch ein Ofenbruch ist.
 
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Das Ofengestübe, des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut nom. sing. im Hüttenbaue, Gestübe, welches bey Ausstoßung der Ofenbrüche und Säuberung des Vorherdes mit

[Bd. 3, Sp. 582]


los gebrochen, klein gemacht und wieder als Gestübe gebraucht wird.
 
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Der Ofenhrd, des -es, plur. die -e, der Herd in einem Ofen.
 
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Der Ofenkáchel, plur. die -n, eine von denjenigen Kacheln, aus welchen Kachelöfen verfertiget werden.
 
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Der Ofenkêssel, des -s, plur. ut nom. sing. auf dem Lande, ein eingemauerter Kessel in dem Stubenofen, Wasser darin warm zu machen.
 
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Die Ofenkrücke, plur. die -n, eine Krücke, d. i. ein senkrecht an einer Stange befestigtes Bret, das Feuer, die Kohlen, oder die Asche damit aus dem Ofen zu ziehen.
 
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Der Ofenlehm, des -es, plur. inus. Lehm, so wie er zur Bereitung eines Ofens erfordert wird; ingleichen aus einem Ofen gebrochener Lehm.
 
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Das Ōfenlóch, des -es, plur. die -lcher, die Mündung des Ofens, die Öffnung, durch welche derselbe geheitzet wird; zuweilen auch das Rauchloch des Ofens, das Loch, durch welches der Rauch ausziehet.
 
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Der Ofenmeister, des -s, plur. ut nom. sing. im Hüttenbaue, derjenige, welcher die Aufsicht über einen Schmelzofen hat, und die dabey nöthigen Arbeiten anordnet, von welcher Art besonders der hohe Ofenmeister bey einem hohen Ofen ist.
 
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Die Ofenplatte, plur. die -n, eine eiserne Platte, womit zuweilen der Herd eines Stubenofens belegt wird. Ingleichen, eiserne Platten, aus welchen die eisernen Öfen zusammen gesetzet werden.

 

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