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Oberheimbürge bis Oberhüttenamt (Bd. 3, Sp. 561 bis 562)
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Artikelverweis Der Oberheimbürge, des -n, plur. die -n, der oberste Heimbürge, im Gegensatze des Unterheimbürgen. S. Adelung Heimbürge.

[Bd. 3, Sp. 562]



 
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Das Oberhêmd, des -es, plur. die -en, im gemeinen Leben -er, ein feineres Hemd, welches über dem gewöhnlichen Hemde, oder Unterhemde, getragen wird.
 
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Der Oberhêrr, des -en, plur. die -en, der höchste und oberste Herr unter mehrern, welcher in der bürgerlichen Gesellschaft niemanden unterworfen ist; der Landesherr. Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen und die Oberherren haben Gewalt, Matth. 20, 25. Am häufigsten gebraucht man es in Beziehung auf dessen Unterthanen. Jemanden für seinen Oberherren erkennen. Im Nieders. Averherr, welches aber auch einen jeden Herren oder Vorgesetzten bedeutet.
 
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Oberhêrrlich, adj. et adv. dem Oberherren gehörig, in dessen Würde gegründet; oberherrschaftlich.
 
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Die Oberhêrrschaft, plur. inus. 1) Die oberste und höchste Herrschaft, oder Gewalt zu gebiethen und zu verbiethen. Daher oberherrschaftlich, in derselben gegründet. 2) In weiterer Bedeutung auch zuweilen die überlegene Gewalt in einem Wettstreite, die Oberhand. Die Oberherrschaft haben, bekommen, erhalten.
 
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Der Oberhimmel, des -s, plur. ut nom. sing. der obere oder oberste Himmel, die oberste und höchste Gegend des Raumes über unserer Erde; zum Unterschiede von dem untern Himmel oder unserm Dunstkreise.
 
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Der Oberhof, des -es, plur. die -höfe. 1) Der obere oder höher gelegene Theil eines Hofes, im Gegensatze des Unterhofes. 2) So fern Hof einen vornehmen Gerichtshof bedeutet, ist der Oberhof zuweilen ein höheres oder oberes Gericht, welchem anders Gerichtshöfe untergeordnet sind.
 
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Oberhof-, siehe die mit diesen Sylben anfangenden Wörter, in Hof-.
 
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Das Oberholz, des -es, plur. inus. 1) Im Forstwesen, Holz d. i. Bäume, welche zu hohen Stämmen gezogen worden, Stammholz; im Gegensatze des Unterholzes, oder niedrigern Gebüsches. Ein mit Oberholz bewachsener Wald. Der Wald bestehet aus Oberholz. 2) Zuweilen werden auch die Äste der Bäume das Oberholz genannt, zum Unterschiede von dem untern oder Stamm- und Stockholze.
 
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Der Oberholzgraf, S. Adelung Holzgraf.
 
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Das Oberhüttenamt, des -es, plur. die -ämter, im Bergbaue, S. Adelung Hüttenamt.

 

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