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Mittellinie bis Mittelrabe (Bd. 3, Sp. 246 bis 247)
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Artikelverweis Die Mittellinie, plur. die -n, S. Adelung Mittelkreis.
 
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Die Míttelmāgd, plur. die -mägde, in der Landwirthschaft auf großen Gütern, eine Viehmagd, welche zwischen der großen und kleinen Magd in der Mitte stehet.

[Bd. 3, Sp. 247]



 
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Der Mittelmann, des -es, plur. die -männer, im gemeinen Leben mancher Gegenden, ein Mann von mittlerm Stande und mittlerm Vermögen.
 
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Das Míttelmāaß, des -es, plur. die -e, ein Maß, welches zwischen einem größern und kleinern in der Mitte stehet.
 
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Mittelmäßig, adj. et adv. eigentlich, ein mittleres Maß habend, weder groß noch klein, weder viel noch wenig, so wohl von der körperlichen Größe und Menge, als auch von allen Arten der Beschaffenheit und Intension. Mittelmäßig groß, reich, gelehrt u. s. f. Der Weg ist mittelmäßig gut. Unschuld ohne Verstand ist ein sehr mittelmäßiger Schatz. Ein mittelmäßiger Verstand. Dieses Wort zeiget nur überhaupt etwas an, was weder groß noch klein, weder viel noch wenig, weder gut noch böse u. s. f. genannt zu werden verdient, dagegen sich das Beywort mittler näher und bestimmter auf die zwey Extrema beziehet, zwischen welchen das Ding von mittlerer Beschaffenheit in der Mitte stehet. Mittelmäßig leidet eigentlich keine Comparation, wenn es aber zuweilen mit dem hervorstechenden Nebenbegriffe der geringen Beschaffenheit gebraucht wird, da ist es derselben gar wohl fähig, besonders aber des Superlativs. Der mittelmäßigste Verstand. Nieders. middelfarig, midfarig, Schwed. medelmåttig.
 
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Die Mittelmäßigkeit, plur. car. der Zustand, da ein Ding mittelmäßig ist.
 
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Der Mittelmast, des -es, plur. die -e, auf den dreymastigen Schiffen, der mittelste Mast, welcher, weil er zugleich der stärkste und höchste ist, auch der große Mast genannt wird.
 
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Das Mittelmêhl, des -es, plur. inus. bey den Bäckern und Müllern, ein Mehl, welches aus der Spitzkleye, und von dem zum dritten Mahle durch die Mühle gegangenen Griese erhalten wird, und auch Aftermehl und Pollmehl heißt. Es hält das Mittel zwischen dem gröbern Schrotmehle und feinerm Griesmehle.
 
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Mitteln, verb. reg. act. von dem Hauptworte Mittel, welches aber nur in den Zusammensetzungen ausmitteln, ausfündig machen, bemittelt, mit Mitteln, d. i. zeitlichem Vermögen, versehen, und vermitteln üblich ist, S. diese Wörter.
 
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Der Mittelpunct, des -es, plur. die -e, der mittelste Punct eines Körpers oder eines jeden Dinges, derjenige Punct oder Ort, durch welchen eine Größe in zwey gleiche Theile getheilet wird; Centrum. Der Mittelpunct der Größe, durch welchen ein Körper in zwey gleich große Theile getheilet wird. Der Mittelpunct der Schwere, durch welchen er in zwey gleich schwere Theile getheilet wird; der Schwerpunct. Der Mittelpunct der Bewegung, in der Mechanik, derjenige Punct, in welchem man sich die sämmtliche Bewegung als vereinigt vorstellet. Figürlich, auch dasjenige, wo sich mehrere Dinge einer Art vereinigen. Paris ist von je her für den Mittelpunct des guten Geschmackes gehalten worden. Du lebst hier im Mittelpuncte der Geschäfte. Sein (des Zärtlings) eigenes Selbst ist der große Mittelpunct der Schöpfung, für ihn ist alles, zu seinem Vergnügen müssen alle Geschöpfe da seyn, Dusch.
 
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Der Mittelrabe, des -n, plur. die -n, S. Adelung Krähe.

 

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