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Místláche bis Misttrage (Bd. 3, Sp. 231)
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Artikelverweis Die Místláche, plur. die -n, eine Lache, d. i. Pfütze, von zusammen gelaufener Mistgauche; die Mistpfütze, der Mistpfuhl, im Oberd. die Mistgälle, der Mistsudel, in Schlesien, die Mistlusche, im Nieders. Meßaal, Meßlake, Adelpool, Adel, Eddel, von Aal, Adel, Pfütze, stinkende Feuchtigkeit.
 
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Die Mistleiter, plur. die -n, eine Leiter auf einem Mistwagen.
 
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Der Mistler, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Misteldrossel.
 
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Der Místlerstích, des -es, plur. die -e, bey den Vogelstellern, der Fang der Mistler im Herbste, vermittelst eines im Bauer an einen Baum gehängten zahmen Mistlers, weil die wilden sehr begierig auf diesen zustoßen oder stechen.
 
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Die Mistmêlde, plur. inus. ein Nahme der gemeinen Melde oder Waldmelde, Atriplex patula L. vielleicht weil sie gern in Gartenländern und an gedüngten Örtern wächset.
 
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Der Mistpilz, des -es, plur. die -e, siehe Mistblätterschwamm.
 
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Die Mistpfütze, plur. die -n, S. Adelung Mistlache.
 
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Der Mistschwamm, des -es, plur. die -schwämme, siehe Mistblätterschwamm.
 
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Die Miststatt, plur. die -stätte, oder die Miststätte, plur. die -n, in der Landwirthschaft, diejenige Statt oder Stätte, d. i. derjenige Platz, auf welchem man den Mist aus den Ställen zum künftigen Gebrauche aufbewahret.
 
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Der Mistsudel, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Mistlache.
 
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Die Misttrage, plur. die -n, S. Adelung Mistbahre.

 

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