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Metállgold bis Metrām (Bd. 3, Sp. 192 bis 194)
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Artikelverweis Das Metállgold, des -es, plur. inus. S. Adelung Metall 2. 1).
 
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Metállisch, -er, -te, adj. et adv. dem Metalle ähnlich, Metall enthaltend. Ein metallischer Glanz, der dem Glanze der Metalle ähnlich ist. Metallischer Sand, Metall oder Erz enthaltend.
 
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Die Metállmutter, plur. die -mütter, in der Mineralogie, Erd- oder Steinarten, welche die Metalle bey ihrer Erzeugung in sich nehmen. Der Quarz, Spath, Thon, Kalkstein, Frauenglas u. s. f. sind solche Metallmütter, welche daher bey den Bergleuten freundliche Bergarten genannt werden.
 
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Der Metállschauer, des -s, plur. ut nom. sing. bey den Ärzten, ein abzehrendes Fieber nach einer ungeschickten Quecksilber-Cur.
 
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Die Metallurgīe, (viersylbig,) plur. die -n, (fünfsylbig,) aus dem Griech. und Lat. Metallurgia, diejenige Wissenschaft, welche die Erze der Metalle und Halbmetalle aufsuchen, von ihrem Geburtsorte absondern, auf die Oberfläche der Erde schaffen und in gutes Metall oder Halbmetall verwandeln lehret; ohne Plural. Sie ist der wichtigste und vornehmste Theil der Bergwerkswissenschaft. Ingleichen ein Buch, worin diese Wissenschaft gelehret wird. Daher metallúrgisch, in derselben gegründet, zu derselben gehörig, der Metallurgíst, der dieselbe verstehet.
 
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Die Metāpher, plur. die -n, aus dem Griech. und Lat. Metaphora, in der Sprach- und Redekunst, eine Figur, nach welcher die gewöhnliche oder angenommene Idee eines Wortes oder einer Redensart gebraucht wird, ein anderes Ding, wegen einer anscheinenden Ähnlichkeit, zu bezeichnen. So enthalten die Worte die Fittiche des Windes eine Metapher. Eigentlich sind unsere meisten Wörter Metaphern. Das Wort Geist, wenn es ein unkörperliches vernünftiges Wesen bezeichnet, ist eine Metapher, weil es eigentlich den Wind bedeutet. Allein gemeiniglich nimmt man hier die gemeinste oder gewöhnlichste Bedeutung der Wörter für die eigentliche an, und nennt es eine Metapher, wenn diese

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zur Bezeichnung eines andern in einem oder dem andern Stücke ähnlichen Dinges gebraucht wird. Daher metaphōrisch, eine Metapher enthaltend, in derselben gegründet. Die metaphorische Bedeutung eines Wortes, die figürliche. Ein metaphorischer Ausdruck. Eine fortgesetzte Metapher wird eine Allegorie.
 
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Die Metaphysik, plur. die -en, aus dem Griech. und Lat. Metaphysica, diejenige philosophische Wissenschaft, welche sich mit den allgemeinen Eigenschaften der Dinge, mit dem Daseyn und den Eigenschaften Gottes, mit dem Wesen der Welt überhaupt und mit den Eigenschaften eines Geistes beschäftiget, ohne Plural; die Hauptwissenschaft, bey einigen die Grundwissenschaft, mit welchem letztern Nahmen doch andere richtiger die Ontologie, den ersten Theil der Metaphysik belegen. Ingleichen, ein Buch, welches diese Wissenschaft enthält. Daher metaphȳsisch, zu dieser Wissenschaft gehörig, in derselben gegründet.
 
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Der Mêth, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten oder Quantitäten, die -e, ein Getränk, welches vermittelst der Gährung aus Honig und einem andern flüssigen Körper bereitet wird. Weinmeth, welcher aus Honig und Wein, Biermeth, aus Bier und Honig, Mostmeth, aus Most und Honig, Essigmeth, aus Essig und Honig, Wassermeth, aus Wasser und Honig u. s. f. bereitet wird. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung wird der letztere oder der Wassermeth nur am häufigsten schlechthin Meth genannt. Weißer Meth, welcher aus weißem Honig und Wasser gekocht wird, im Gegensatze des braunen. Meth brauen oder sieden. Daher das Methhaus, wo Meth verkauft wird, die Methschenke, eine Schenke, wo allein Meth geschenkt wird, der Methsieder u. s. f.
   Anm. In der letzten Bedeutung des Wassermethes, im Westphälischen mit der gewöhnlichen Ausstoßung des d Mäie, im Dän. Miod, Mod, im Schwed. Mjod, im Engl. Mead, im Angels. Medo, Meathe, im Wallis. Med. im Böhm. Medu, Medowina, im mittlern Lat. Medo, Meda, Medus. Der Meth ist ein sehr altes Getränk, durch welches die nördlichern und besonders die Slavonischen Völker den Mangel des Weines zu ersetzen gesucht. Das nächste Stammwort ist das Slavonische Med, Honig, im Russ. Med, Pohln. Meod, Litthauisch Meddus, welches von dem Ungar. Mez, Finnischen und Esthnischen Messi, und Griech. und Lat. μελι, Mel, Honig, nur in dem Ableitungslaute verschieden ist, und zu dem Geschlechte der Wörter milde, Milch u. s. f. zu gehören scheinet. Bey dem Hesychius, der den Meth ausdrücklich für ein Scythisches Getränk erkläret, heißt er μελιτειον, und im mittlern Lat. Mellita, Melogratum, Melitia, Melscada u. s. f. Das Griech. μεθυ, Wein, und überhaupt starkes Getränk, scheinet mehr zu Macht, mögen u. s. f. zu gehören. Da das t am Ende gelinde lautet, und alle übrigen Sprachen ein d haben, so schreibet man dieses Wort richtiger Meth, als Meht oder Meet, wie viele thun.
 
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Die Methōde, plur. die -n, aus dem Griech. und Lat. Methodus, die Ordnung im Vortrage der Regeln; die Lehrart, bey ältern Schriftstellern die Lehrordnung, Lehrkunst. In weiterer Bedeutung auch überhaupt, die Ordnung in Eintheilung mehrerer einzelner Dinge, welche auch ein System genannt wird. Die Linnäische Methode, die von Linnee angenommene Eintheilung der Pflanzen in Classen, Ordnungen, Geschlechter und Arten. Daher methōdisch, nach einer gewissen Ordnung im Vortrage der Regeln, oder in Eintheilung mehrerer einzelner Dinge.
 
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Die Metonymīe, (viersylbig,) plur. die -n, (fünfsylbig) aus dem Griechischen und Lateinischen Metonymia, in der Redekunst, eine Figur, nach welcher ein Ding mit seiner Beschaffenheit oder einem seiner Verhältnisse verwechselt wird, und welche einige im Deutschen den Nahmenwechsel, das Nahmenlehn, genannt

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haben. Daher metonȳmisch, eine Metonymie enthaltend, in derselben gegründet.
 
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Das Metrām, S. Adelung Mutterkraut.

 

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