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Mênschendieb bis Mênschenhand (Bd. 3, Sp. 178 bis 179)
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Artikelverweis Der Mênschendieb, des -es, plur. die -e, S. Adelung Menschenräuber.
 
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Der Mênschenfeind, des -es, plur. die -e, eine Person, welche andere hasset, bloß weil sie Menschen sind.
 
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Mênschenfeindlich, -er, -ste, adj. et adv. in dem Menschenhasse gegründet, daraus herrührend. Ein menschenfeindliches Verfahren.
 
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Der Mênschenfrêsser, des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Menschenfresserinn, Menschen, welche andere Menschen fressen

[Bd. 3, Sp. 179]


oder essen, dergleichen es unter manchen wilden Völkern in den ungesitteten Welttheilen gibt.
 
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Der Mênschenfreund, des -es, plur. die -e, eine Person männlichen oder weiblichen Geschlechtes, in welcher die Menschenliebe die herrschende Neigung ist, welche alle Menschen liebet, bloß weil sie Menschen sind.
 
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Mênschenfreundlich, -er, -ste, adj. et adv. in der Menschenliebe gegründet, dieselbe besitzend.
 
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* Die Mênschenfrucht, plur. die -früchte, die Leibesfrucht eines Menschen, ein Kind; ein im Hochdeutschen ungewöhnliches Wort, welches noch 4 Mos. 18, 15, 16 vorkommt.
 
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Die Mênschenfurcht, plur. car. die Furcht vor Menschen; zum Unterschiede von der Gottesfurcht. In engerer Bedeutung, die ungeordnete oder unerlaubte Furcht vor Menschen, besonders in der Gottesgelehrsamkeit.
 
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Das Mênschengeboth, des -es, plur. die -e, ein von Menschen herrührendes Geboth, und in engerer Bedeutung, ein solches Geboth, welches dem göttlichen Gesetze widerspricht; ein Wort, welches in der Deutschen Bibel häufiger als außer derselben angetroffen wird. S. Adelung Menschensatzung.
 
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Die Mênschengefälligkeit, plur. inus. die Neigung, andern Menschen, bloß weil sie Menschen sind, gefällig zu werden. In engerer Bedeutung, die ungeordnete, fehlerhafte Bemühung dieser Art.
 
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Die Mênschenhand, plur. die -hände, die Hand eines Menschen, eine menschliche Hand. Am häufigsten im Plural. Von Menschenhänden gemacht, Ps. 115, 4. So etwas können Menschenhände nicht verfertigen.

 

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