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Meernêbel bis Mēer-Portulāk (Bd. 3, Sp. 139)
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Artikelverweis Der Meernêbel, des -s, plur. ut nom. sing. ein dichter und finsterer Nebel, welcher sich oft auf dem Meere sehen lässet, und gewisse große Sandbänke fast beständig bedeckt.
 
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Das Meernêst, des -es, plur. die -er, eine Art knorpeliger Thierpflanzen von kugelrunder Gestalt; Alcyonium L. Die Meerfeige, Todtenhand u. s. f. sind Arten derselben.
 
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Die Mēernúß, plur. die -nüsse, eine Art Schnecken mit gewundener länglich runder Schale, deren Öffnung oben weit und unten enge ist; Bulla L. Das Meerey ist eine Art derselben. Beyde halten sich nur in den Weltmeeren auf.
 
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Die Meerorgel, plur. die -n, S. Adelung Meerröhre.
 
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Der Meerpapagey, des -en, plur. die -en, eine Art Meerfische, mit vorwärts abgestümpften Kopfe; Coryphaena psittacus L. Seepapagey, Franz. Perroquet.
 
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Der Meerpfaffe, des -n, plur. die -n, eine Art Meerfische mit Bauchfinnen vor den Brustfinnen, und einem rauhen Kopfe; Uranoscopus L. Franz. Grados, Crados, in der Normandie Pretre, in Bretagne Pretras.
 
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Der Meerpfau, des -es, plur. die -en, S. Adelung Giftroche.
 
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Das Mēerpfrd, des -es, plur. die -e, S. Adelung Seepferd.
 
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* Die Meerpforte, plur. die -n, eine veraltete Benennung eines Meer- oder Seehafens, welche unter andern noch in dem Titel des ehemahligen Chursächsischen Ministers Brühl vorkam.
 
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Der Meerpinsel, des -s, plur. inus. eine Art im Meere befindlicher ungewundener einschaliger Schnecken, von der Dicke einer Federspule, welche vorne Fäserchen wie ein Pinsel hat, mit welchen sie sich an die Steine anhängt; Penicillus L.
 
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Der Mēer-Portulāk, des -es, plur. die -e, ein Nahme der Meermelde, wegen einiger Ähnlichkeit der Blätter, S. dieses Wort. In den gemeinen Mundarten wird er in Meerbürzel verderbt.

 

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