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Meerfohre bis Meergründel (Bd. 3, Sp. 136 bis 137)
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Artikelverweis Die Meerfohre, plur. die -n, eine Art Fohren oder Kienbäume, welche in den wärmern Ländern an den Ufern des Weltmeeres wächset; Pinus maritima Mill.
 
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Die Meerfrau, plur. die -en, oder im Diminut. das Meerfräulein, das weibliche Geschlecht einer vorgegebenen Art Seegeschöpfe, welche am obern Leibe einem Menschen gleichen, unten aber einen Fischschwanz haben sollen; das Meerweib, die Sirene. Das männliche Geschlecht wird der Meermann, das Geschöpf ohne Unterschied des Geschlechtes aber der Meermensch genannt.
 
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Der Mēerfrósch, des -es, plur. die -frsche. 1) Eine Art großer Frösche, welche über eine halbe Elle lang sind, und in den Amerikanischen Meeren angetroffen werden; Seefrosch. 2) Eine Art mit Lungen versehener Fische, welche nur Ein Luftloch auf jeder Seite hinter den mit Brustfinnen besetzten Armen haben; Rana piscatrix L.

[Bd. 3, Sp. 137]



 
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Die Meergans, plur. die -gänse, ein Nahme, welchen die Kropfgans bey einigen Schriftstellern führet, S. dieses Wort.
 
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Das Meergewächs, des -es, plur. die -e, ein jedes im Meere einheimisches Gewächs, das Seegewächs; zum Unterschiede von den Erd- oder Landgewächsen.
 
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Das Meerglöckchen, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Meerwinde.
 
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Der Meergott, des -es, plur. die -götter, Fämin. die Meergöttinn, in der Mythologie, eine Gottheit, welche das Meer regieret, und figürlich auch das Meer selbst.
 
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Das Meergras, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -gräfer. 1) Eine Art Aftermooses, welches dem Grase ähnlich ist, und im Meere angetroffen wird; Fucus L. Seegras. Es gibt sehr viele desselben, wohin auch die Meereiche, der Meerfaden u. a. m. gehören. 2) Eine Pflanze, welche gleichfalls in dem Weltmeere wohnet und in den mitternächtigen Ländern Tang, Seetang genannt wird, Zostera L. führet gleichfalls den Nahmen des Meer- oder Seegrases.
 
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Die Meergroppe, plur. die -n, eine Art mit Kiemendeckeln versehener Meerfische, welche zum Theile einen Kamm auf dem Kopfe haben; Blennius L.
 
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Meergrün, adj. et adv. der scheinbaren grünlichen Farbe des Meerwassers gleich oder ähnlich.
 
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Der Meergründel, des -s, plur. ut nom. sing. oder der Meergründling, des -es, plur. die -e. 1) Eine Art den Gründeln ähnlicher Meerfische von schwarzer Farbe, welche ihren Rogen auf einen Stein am Ufer legt; Gobius Niger L. In Dänemark wird er Kutling, Schmörbutting genannt. 2) Bey einigen werden auch die Anschoven, oder die aus Frankreich und Portugall zu uns gebrachten Sardellen; Clupea Encrasicolus L. Meergründel genannt.

 

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