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Meereswoge bis Meerfrau (Bd. 3, Sp. 136)
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Artikelverweis Die Meereswoge, plur. die -n, vornehmlich in der dichterischen Schreibart, die Wogen, d. i. hohen Wellen des Meeres. Mein Herz geht empor, wie Meereswogen im Sturm, Weiße.
 
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Das Meerey, des -es, plur. die -er, eine Art eyförmiger Meernüsse, oder einer gewundenen Art Muscheln, welche sich im Meere aufhält, und in Brasilien in der Größe eines Hühnereyes gefunden wird.
 
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Der Meerfaden, des -s, plur. die -fäden. 1) Eine Art des Meergrafes mit einem fadenförmigen durchsichtigen Blatte; Fucus Filium L. 2) S. Adelung Meerröhre.
 
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Der Mēerfasān, des -es, plur. die -e, S. Adelung Meerbütte.
 
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Die Meerfêder, plur. die -n, eine knorpelartige Thierpflanze im Meere, welche die Gestalt einer Feder hat, nicht an einem Orte fest sitzet, sondern eine willkührliche Bewegung hat. Die blätterigen Fäden zu beyden Seiten des Stammes, die den Fäden der Gänsefedern ähnlich sind, leuchten im Finstern und machen den Abgrund des Meeres helle. Pennatula L. Seefeder.
 
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Die Meerfeige, plur. die -n, eine ähnliche Art der knorpeligen Thierpflanzen, welche einer Feige gleicht, eine Unterart der Meernester ist, und zunächst an die Schwämme gränzet. Siehe Seefeige.
 
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Der Meerfênchel, des -s, plur. inus. eine dem Fenchel ähnliche Pflanze, welche an den Ufern des Europäischen Weltmeeres wohnet, und deren Blätter in England als ein Salat gegessen werden; Crithmum L. Meer-Bacille, Bacillen.
 
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Das Meerfêrkel, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Meerschwein.
 
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Der Mēerfisch, des -es, plur. die -e, eine jede Art Fische, welche sich allein oder doch am häufigsten im Meere aufhalten, und am gewöhnlichsten Seefische genannt werden; zum Unterschiede von den Fluß- und Teichfischen.
 
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Die Meerfohre, plur. die -n, eine Art Fohren oder Kienbäume, welche in den wärmern Ländern an den Ufern des Weltmeeres wächset; Pinus maritima Mill.
 
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Die Meerfrau, plur. die -en, oder im Diminut. das Meerfräulein, das weibliche Geschlecht einer vorgegebenen Art Seegeschöpfe, welche am obern Leibe einem Menschen gleichen, unten aber einen Fischschwanz haben sollen; das Meerweib, die Sirene. Das männliche Geschlecht wird der Meermann, das Geschöpf ohne Unterschied des Geschlechtes aber der Meermensch genannt.

 

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