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Meerdattei bis Meereswoge (Bd. 3, Sp. 135 bis 136)
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Artikelverweis Die Meerdattei, plur. die -n, eine Art der Steinmuschel, in Gestalt einer Dattel, welche andere die lange Spitzmuschel oder Pholade nennen; Pholas Dactylus L. Franz. Pitot.
 
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Der Mēerdráche, des -n, plur. die -n. 1) Ein den Neuern unbekanntes Raubthier im Meere, dessen Ezech. 32, 2 gedacht wird. 2) S. Adelung Drachenfisch.
 
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Die Meerdrossel, plur. die -n, S. Adelung Meeramsel.
 
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Die Meereiche, plur. die -n, eine Art des Meergrases, mit einem flachen zweytheiligen glatt geränderten Blatte, aus dessen Spitzen warzige Bläschen entspringen; Fucus vesiculosus L. Seeeiche. Es wohnt im atlantischen Meere, und wird in Schweden, wo man die Schweine damit füttert, Schweinetang genannt.
 
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Die Meereichel, plur. die -n, eine vielschalige Muschel, welche einige Ähnlichkeit mit einer Eichel hat, Balanus L. und auch Meerbohne, Seeeichel, Franz. Gland de Mer, Holländ. Zee-Ekele genannt wird.

[Bd. 3, Sp. 136]



 
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Das Meereinhorn, S. Adelung Seeeinhorn.
 
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Die Meerênge, plur. die -n, der von zwey benachbarten Ländern enge eingeschränkte Theil eines Meeres, ein enger Durchgang aus einem Theile des Meeres in den andern, welcher bey den Schiffern eine Straße genannt wird. Im Tatian. Giozo, Gosse, Gasse.
 
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Der Meerêngel, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Engelfisch.
 
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Die Meeresstille, plur. die -n, der Zustand des Meeres, da es in völliger Ermangelung des Windes fast ohne alle Bewegung ist; die Seestille, und noch häufiger die Windstille.
 
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Der Meeresstrom, des -es, plur. die -ströme, der Strom im Meere, diejenige Bewegung des Meeres, da dessen Wasser nach einer gewissen Richtung gezogen wird; der Seestrom, Meerstrom.
 
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Die Meereswoge, plur. die -n, vornehmlich in der dichterischen Schreibart, die Wogen, d. i. hohen Wellen des Meeres. Mein Herz geht empor, wie Meereswogen im Sturm, Weiße.

 

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