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Mauernachtigall bis Mauerschwalbe (Bd. 3, Sp. 116)
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Artikelverweis Die Mauernachtigall, plur. die -en, an einigen Orten, ein Nahme des Blaukehlchens oder Rothschwanzes, Motacilla Phoenicurus L. S. Adelung Blaukehlchen.
 
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Die Mauernêlke, plur. die -n, eine Art des Gypskrautes, welches an den Wegen und Mauern wächset; Gypsophila muralis L.
 
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Der Mauerpfau, des -es, plur. inus. ein aus Mauereppich verderbtes Wort, S. dasselbe.
 
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Der Mauerpfêffer, des -s, plur. inus. eine Art der fetten Henne, welche an dürren und unfruchtbaren Orten, besonders aber auf den Mauern wächset, und eine scharfe anfressende Eigenschaft besitzet, welche ihr den Nahmen des Pfeffers erworben hat; Sedum acre L. Hauslauch, kleine Hauswurz, Katzenträublein, Warzenkraut, Plattrose.
 
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Der Māuer-Quadránt, des -en, plur. die -en, in der Astronomie, eine Art großer Quadranten, welcher an eine Mauer befestiget wird, die nöthigen Beobachtungen am Himmel damit anzustellen.
 
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Die Mauerrauke, plur. inus. eine Art der Rauke mit gelben Blumen, welche in Frankreich und Italien auf den Mauern wächset; Sisymbrium murale L.
 
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Die Mauerraute, plur. inus. eine Art des Milzkrautes oder Abthones, welche in den Ritzen der Felsen und Mauern wohnet; Asplenium Ruta muraria L. Steintaute. Die meisten Arten des verwandten Frauenhaares, Adiantum L. werden gleichfalls in einigen Gegenden Mauerraute genannt.
 
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Das Mauersalz, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, eine des Langensalzes, welches sich in den Auswitterungen an alten Mauern, Kalksteinen und kalkartigen Schiefern ansetzet, und daher auch Kalksalz genannt wird; Nitrum calcareum, Nitrum marmoris.
 
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Der Mauersand, des -es, plur. car. ein Steinsand mit groben Körnern in der Größe der Hirse, so wie ihn die Maurer zum Mauern gebrauchen.
 
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Der Māuerschóß, des -sses, plur. die -sse, eine Art des Schosses, welchen die Stände in der Mark Brandenburg von ihren Bürgern einnehmen, und welcher vermuthlich zu Unterhaltung der Stadtmauern verwendet wird.
 
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Die Mauerschwalbe, plur. die -n, eine ganz schwarze Schwalbe mit weißer Kehle, welche an den Mauern bauet, und daher auch Steinschwalbe und Kirchschwalbe genannt wird, Hirundo muraria Klein. Hirundo Apus L. An andern Orten führet sie den Nahmen der Gerschwalbe, Gierschwalbe, Spierschwalbe.

 

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