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Distelfink bis Dīwan (Bd. 1, Sp. 1504)
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Artikelverweis Der Distelfink, des -en, plur. die -en, eine vorzüglich im Oberdeutschen übliche Benennung des Stieglitzes, weil er sich von dem Samen einiger Distelarten nähret, daher er von andern auch der Distelvogel genannt wird, S. Adelung Stieglitz. Der Lat. Nahme Carduelis, der Franz. Chardonneret, der Ital. Cardeilo, der Griech. Acanthis, der Holländ. Distelvincke, sind von eben diesem Umstande hergenommen.
 
Artikelverweis Der
Distelkopf, des -es, plur. die -köpfe, die Blume, nebst dem runden Samenbehältnisse einer Distel, welche auch nur schlechtweg die Distel genannt werden.
 
Artikelverweis Die
Distellaus, plur. die -läuse, eine Art Blattläuse, welche sich auf den Blättern der Disteln aufhalten; Aphis cardui, L.
 
Artikelverweis Die
Distel-Melone, plur. die -n, die Frucht eines Amerikanischen Gewächses und dieses Gewächs selbst. Sie gleicht einer Melone, nur daß sie mit krummen Stacheln besetzt ist.
 
Artikelverweis Der
Distelorden, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Andreas-Orden.
 
Artikelverweis Der
Distelpfênnig, S. Adelung Deichselpfennig.
 
Artikelverweis Der
Distelvogel, des -s, plur. die -vögel, S. Adelung Distelfink.
 
Artikelverweis Der
Distríct, des -es, plur. die -e, ein Bezirk, eine Gegend, welche unter einem gewissen Gerichtszwange, oder unter eines Gebiethe stehet. Es ist aus dem mittlern Lateinischen Districtus, welches so wohl die Ausübung des Gerichtszwanges und einer jeden oberherrschaftlichen Gewalt, als auch den Bezirk derselben bedeutete. S. des du Fresne Glossar. v. Distringere.
 
Artikelverweis Das
Ditchen, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Brachvogel.
 
Artikelverweis Die
Dithyrámbe, plur. die -n, bey den ältern Griechen, eigentlich ein Gedicht, welches zum Lebe des Bachus an seinen Festen gesungen wurde. Hernach auch in weiterer Bedeutung, eine jede Ode, in welcher eben derselbe erhabene und kühne Schwung herrschet, welcher den eigentlichen Dithyramben eigen war. S. Cicero de opt. gen. dic.
 
Artikelverweis Der
Dīwan, des -s, plur. inus. der Staatsrath des Türkischen Kaisers, in welchem der Groß-Wessir den Vorsitz hat. Vollständig heißt dieser Nahme im Türkischen Gälebe Diwān.

 

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