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Deicher bis Deichgrafschaft (Bd. 1, Sp. 1437)
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Artikelverweis Der Deicher, des -s, plur. ut nom. sing. der Arbeiter an einem Deiche.
 
Artikelverweis Das
Deicherlohn, des -es, plur. car. der Lohn der Deicharbeiter.
 
Artikelverweis Das
Deīchfách, des -es, plur. die fcher, der gesetzmäßige Antheil, welchen jemand an einem Deiche hat, und für dessen Erhaltung er sorgen muß; S. Adelung Deichpfand.
 
Artikelverweis 
Deichfrey, adj. et adv. von der Arbeit zur Erhaltung eines Deiches befreyet. Das Deichfreyen-Geld, welches die Deichfreyen statt der Arbeit jährlich zur Deich-Casse erlegen.
 
Artikelverweis Der
Deichfrieden, des -s, plur. car. die strenge und allgemeine Ordnung, Ruhe und Sicherheit bey Deicharbeiten. Den Deichfrieden brechen. Ein Deichfriedbrecher.
 
Artikelverweis Der
Dēichfūß, des -es, plur. die -füße, S. Adelung Deichanker.
 
Artikelverweis Das
Deichgêld, des -es, plur. von mehrern Summen, die -er, das zur außerordentlichen Ausbesserung eines Deiches nöthige Geld.
 
Artikelverweis Das
Deichgericht, des -es, plur. die -e, das Gericht in Deichsachen; in Bremen das Seegericht. Das Deichgericht hegen.
 
Artikelverweis Der
Deichgeschworne, des -n, plur. die -n, ein geschworner Aufseher über das Deichwesen, der über gewisse Bauerschaften und den dazu gehörigen Deichzug bestellet ist; an einigen Orten ein Deicheidiger, Deichheimrath, im Clevischen ein Heimrath. Dessen Amt heißt die Geschworenschaft, oder Deichgeschworenschaft.
 
Artikelverweis Der
Deichgräfe, des -n, plur. die -n, der Oberaufseher über das Deichwesen in einer ganzen Provinz. Im Oldenburgischen ist er der nächste nach dem Oberlanddrosten.
 
Artikelverweis Die
Deichgrafschaft, plur. die -en, das Amt und Gebieth eines Deichgräfen.

 

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