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Deichamt bis Deīchbrúch (Bd. 1, Sp. 1436)
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Artikelverweis Das Deichamt, des -es, plur. die -ämter, in den Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst, ein Amt, welches die Aufsicht über die Deiche hat, und worin der Oberlanddrost Oberdeichamtsrichter ist.
 
Artikelverweis Der
Deichanker, des -s, plur. ut nom. sing. das feste Ufer auf welchem ein Deich liegt; der Deichfuß, die Deichstelle. S. Adelung Deichufer.
 
Artikelverweis Der
Deichannêhmer, des -s, plur. ut nom. sing. derjenige, welchem von dem Eigenthümer die Arbeit an einem Deiche verdungen wird.
 
Artikelverweis Der
Deichband, des -es, plur. die -e, ein Strich Landes, welcher von einem Deiche Schutz genießet, und daher dessen Erhaltung besorgen muß; die Deichbank, der Deichstrich.
 
Artikelverweis 
Deichbandspflichtig, adj. et adv. S. Adelung Deichpflichtig.
 
Artikelverweis Die
Deichbank, plur. die -bänke, S. Adelung Deichband.
 
Artikelverweis Der
Deichbeschauer, des -s, plur. ut nom. sing. eine von der Obrigkeit zur Beschauung der Deiche bestellte Person, welche an einigen Orten auch ein Krippgräfe genannt wird, von Krippe, ein Flechtwerk, Zaun. S. Adelung Deichschau.
 
Artikelverweis Die
Deichbeschwêrden, singul. inus. die zur Erhaltung eines Deiches nöthigen Arbeiten und Kosten; die Deichlast, Deichhülfe, Deichkosten.
 
Artikelverweis Der
Deichbothe, des -n, plur. die -n, ein zur Bestellung, Ansagung und Exequirung in Deichsachen angenommener Bothe; ein Deichläufer.
 
Artikelverweis Der
Deichbrief, des -es, plur. die -e, eine zum Deichwesen gehörige Urkunde.
 
Artikelverweis Der
Deīchbrúch, des -es, plur. die -brche, die von dem Wasser geschehene Durchbrechung eines Deiches, so daß Ebbe und Fluth durch den Schaden ein- und ausgehen kann, und der Ort, wo ein Deich durchgebrochen worden.

 

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