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Dachänte bis Dachkohle (Bd. 1, Sp. 1365)
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Artikelverweis Die Dachänte, plur. die -n, oder das Dachäntlein, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Taucher mit schwarzem Halse, Kopfe und Rücken, welche einen weißen Bauch, rostfarbene Seitentheile des Kopfes und Halses und einen schwarzen Schnabel hat; Colymbus minor, Kl. Sie wird auch der Schwarztaucher, ingleichen die Käferänte genannt.
 
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Der Dachbalken, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Dachschwelle.
 
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Der Dachdêcker, des -s, plur. ut nom. sing. ein Arbeiter, welcher die Dächer der Gebäude verfertiget und sich davon nähret.
 
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Die Dachfahne, plur. die -n, die kleine blecherne Fahne, welche auf das Dach gesetzet wird, die Gegend des Windes zu zeigen; der Wetterhahn, wenn sie die Gestalt eines Hahnes hat.
 
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Das Dachfênster, des -s, plur. ut nom. sing. ein Fenster in einem Dache. Ist es eine bloße Öffnung mit einem Laden ohne Glasfenster, so wird es eine Dachluke genannt.
 
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Die Dachfêtte, plur. die -n, bey den Zimmerleuten, ein horizontal liegendes Holz, welches die Stuhlsäulen eines Daches oben mit einander verbindet; die Fette, Stuhlfette, Dachstuhlfette. S. Adelung Fette 2.
 
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Die Dachflêchte, plur. inus. S. Adelung Dachmoos.
 
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Der Dachforst, des -es, plur. die -e, oder die Dachförste, plur. die -n, der Forst, oder die Förste eines Daches; die Dachspitze, Giebelspitze. S. Adelung Forst.
 
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Der Dachhammer, des -s, plur. die -hämmer, ein Hammer, dessen sich die Mäurer zu den Ziegeldächern, und die Zimmerleute zu den Schindeldächern bedienen.
 
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Die Dachkêhle, plur. die -n, der scharfe Winkel, welchen zwey an einander stoßende Dächer bilden, und die Rinne, welche man in diesem Winkel anbringet.
 
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Die Dachkohle, plur. die -n, die schlechteste Art Steinkohlen, welche über den bessern Pechkohlen liegt, gleichsam das Dach derselben ausmacht, und auch Schieferkohlen genannt wird.

 

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