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Cliếnt bis Colik (Bd. 1, Sp. 1339 bis 1340)
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Artikelverweis Der Cliếnt, (zweysylbig,) des -en, plur. die -en, Fäminin. die Clientinn, aus dem Lat. cliens. 1) Derjenige, dessen Sache ein Advocat führet, der sich der Fürsprache eines Advocaten überläßt. 2) In weiterer Bedeutung, ein jeder, welcher eines Höhern Schutz oder Fürsprache sucht.
 
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Die Cloāk, plur. die -en, aus dem Lat. Cloaca, ein Ort, wo sich die Unreinigkeiten aus den Häusern sammeln, ingleichen der verdeckte Canal, durch welchen sie abgeleitet werden; oft auch das heimliche Gemach selbst. Unsere Deutschen Mundarten sind reich genug an einheimischen Wörtern diesen Begriff auszudrucken, daher man dieses ausländischen Wortes nicht bedarf. So fern durch Cloak ein Canal zur Ableitung der Unreinigkeiten verstanden wird, heißt sie in Wien eine Mehrung, in Obersachsen eine Schleuße, in Schwaben eine Dohle, oder Dolle, bey dem Pictorius ein Ehgraben, in Straßburg die Lache, in dem 1514 gedruckten Deutschen Livius Tobel, in einem Oberdeutschen Vocabulario von 1482 die Burgstraße, u. s. f. So fern es aber nur eine Grube zur Sammlung der Unreinigkeiten ist, heißt sie eine Schwindgrube, in der niedrigen Mundart eine Schundgrube, im Nieders. eine Göringe. In einem 1477 gedruckten Deutsch-latein. Vocabular. wird tristiga durch eyn volger oder schande, vel cloaca, übersetzt.
 
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Der Clubb, des -s, plur. die -s, eine Gesellschaft mehrerer Personen zu einer gewissen Absicht; ein erst in den neuesten Zeiten ohne alle Noth aus dem Engl. Club erborgtes Wort.
 
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Clystier, S. Adelung Klystier.
 
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Die Cochenílle, (sprich Coschenílle,) plur. die -n, ein Insect, welches zu dem Geschlechte der Schildläuse, Coccus, L. gehöret, und wenn es gedörret worden, die theure Farbe gibt, womit die Färber Carmesin und Scharlach färben. Wenn von diesem gedörreten Insecte die Rede ist, wird das Wort als ein Collectivum ohne Plural gebraucht. Die echten Cochenillen kommen aus Mexiko, wo sie sich auf einem Gewächs Cactus cochenillifer, L. aufhalten. Man findet deren aber auch in Pohlen und Deutschland an andern Gewächsen, da sie denn Pohlnischer Kermes und Johannisblut genannt werden; S. diese Wörter. Der Nahme ist Franz. Cochenille, welches das Diminut. von dem Latein. Coccus ist, gleichsam Coccinula. In den gemeinen Deutschen Mundarten lautet dieses Wort oft nur Gutzenellen.
 
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Der Cōcos-Baum, des -es, plur. die -Bäume, eine Art Palmbäume, welche in Ostindien in großer Menge wächset, und dessen Frucht die Cocos-Nüsse sind, welche den Einwohnern, so wie alle Theile des Baumes, überaus nützliche Dienste leisten. Das Cocos-Öhl, ein durchsichtiges und süßes Öhl, welches man

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erhält, wenn man die Schale dieser Nuß in Wasser kocht, und das Wasser abdunsten lässet, oder die reifen Kerne presset.
 
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Der Cofent, S. Adelung Kofent.
 
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Coffee, S. Adelung Kaffeh.
 
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Der Cölestīner, des -s, plur. ut nom. sing. ein Mönch aus dem Cölestiner-Orden. Diese Mönche sind weiter nichts als reformirte Bernhardiner, welche der Papst Cölestin der Fünfte im Jahre 1244 reformirte, daher sie auch nach ihm benannt worden.
 
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Der Colíbrīt, des -en, plur. die -en, oder das Colibritchen, des -s, plur. ut nom. sing. ein Amerikanischer Vogel, welcher der kleineste unter allen Vögeln, und wegen seiner schönen bunten Federn ein kleines Wunder der Natur ist. Er ist zuweilen kaum einen Zoll lang, und hat seine Nahrung von dem in den Blumen befindlichen Honige, welchen er, in der Luft schwebend, an sich saugt, daher er auch Honigsauger genannt wird; Mellisuga, Kl. Einige Arten dieses Vogels werden von dem Klein zu dem Baumklettern gerechnet.
 
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Colik, S. Adelung Kolik.

 

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