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Bschelkunst bis Búschklepper (Bd. 1, Sp. 1274 bis 1275)
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Artikelverweis Die Bschelkunst, plur. die -künste, eine Art einer sehr einfachen Wasserkunst, da das Wasser durch mehrere an einer Kette befindliche Büschel in die Höhe gebracht wird.
 
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Die Búscheule, plur. die -n, eine Abart der gemeinen braunen oder grauen Eule, welche auch nur schlechthin Eule genannt wird.
 
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Der Búschfang, des -es, plur. inus. bey den Vogelstellern, der Fang der Vögel auf den Buschherden; der Strauchfang.
 
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Der Búschhrd, des -es, plur. die -e, bey eben denselben, ein Vogelherd, welcher mit grünen Büschen besteckt wird, damit sich die Vögel darauf setzen, und den Lockvögeln nachgehen können; ein Strauchherd.
 
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Das Búschholz, des -es, plur. die -hölzer. 1) Ein jedes Holz, oder holziges Gewächs, welches keinen hohen Stamm treibet, sondern in Büschen oder Sträuchen wächset, als ein Collectivum und ohne Plural; Unterholz, Unterwuchs, im Gegensatze des Stammholzes. Hier wächset nichts als Buschholz. In weiterer Bedeutung wird im Forstwesen auch zuweilen das Laubholz Buschholz genannt, im Gegensatze des Tangelholzes. 2) Ein mit solchem Buschholze bewachsener Platz, ein Gebüsch, oder Busch. Es befinden sich bey diesem Gute drey schöne Buschhölzer.
 
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Die Búschhummel, plur. die -n, eine Art Hummeln von mittlerer Größe, rauch und von gelblicher Farbe, welche sich in Gebüschen aufhält, Apis lucorum; zum Unterschiede von den Waldhummeln, Grashummeln und Mooshummeln.
 
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Búschicht, -er, -este, adj. et adv. einem Busche gleich. Ein buschichtes Gewächs, Buschichte, d. i. verworrene Haare.

[Bd. 1, Sp. 1275]



 
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Búschig, adj. et adv. Büsche oder Gebüsche habend.
   Auch der Hase flüchtet sich nun zum buschichten (buschigen) Vorholz,
   Zach.
 
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Der Búschkauf, S. Adelung Bauschkauf.
 
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Die Búschklafter, plur. die -n. 1) Eine frisch geschlagene Klafter Scheitholz. 2) Eine Klafter, so wie sie im Walde oder Busche bey Schlagung des Holzes üblich ist; eine Waldklafter.
 
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Der Búschklepper, des -s, plur. ut nom. sing. im gemeinen Leben, ein Räuber, welcher sich in den Gebüschen versteckt, und den Vorbeyreisenden daselbst auflauert; ein Strauchdieb, Nieders. Tuunfliker, weil er gleichsam hinter den Zäunen schleichet. Frisch leitet die letzte Hälfte dieses Nahmens von klappern oder klopfen her, wodurch diese Leute ihren Gehülfen ein Zeichen zu geben pflegen; allein er scheinet vielmehr von dem Nieders. kleppen, laufen, zu seyn, S. Adelung Klepper. Im Französischen wurden sie ehedem Feuillars, Galans de la Feuille, Godins genannt, letzteres von Gaudus, Gualdus, Wald. S. aber auch Klepper.

 

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