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Mahlgang bis Mahlhügel (Bd. 3, Sp. 29)
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Artikelverweis Der Mahlgang, des -es, plur. die -gänge, ein Gang in den Mühlen zum Mahlen; zum Unterschiede von einem Graupengange, Öhlgange u. s. f. S. Adelung Gang.
 
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Der Mahlgast, des -es, plur. die -gäste, diejenigen Personen, welche ihr Getreide in einer Mühle mahlen lassen. Der Müller hat viele Mahlgäste, wenn viele Personen bey ihm mahlen lassen. Zwangpflichtige Mahlgäste, welche verbunden sind, in einer gewissen Mühle mahlen zu lassen. S. Adelung Gast. Nieders. Mahlgenoten, Mahlgenossen, in Baiern Mahlmann, im Plural Mahlleute.
 
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Das Mahlgêld, des -es, plur. doch nur von mehrern Summen, die -er, dasjenige Geld, welches der Müller für das Mahlen des Getreides bekommt; der Müllerlohn, der Mahlgroschen, in einigen Gegenden das Molter, im mittlern Lat. Molta, im alt Franz. Moutre.
 
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Das Mahlgerinne, des -s, plur. ut nom. sing. bey den Wassermühlen, dasjenigen Mühlgerinne, durch welches das Wasser auf die Räder geleitet wird; zum Unterschiede von dem wüsten Gerinne, welches das überflüssige Wasser abführet.
 
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Der Mahlgraben, des -s, plur. die -gräben, von Mahl, die Gränze, ein Gränzgraben, ein Graben zur Bezeichnung der Feld- und Markscheidung. Die Mahlgrube, eine solche Grube. S. 6. Mahl 2. 1) (a).
 
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Der Māhlgróschen, des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Mahlgeld. In einigen Gegenden ist es auch eine Abgabe an die Obrigkeit, welche in einem Groschen von jedem Scheffel bestehet, welchen man mahlen lässet.
 
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Der Mahlhammer, des -s, plur. die -hämmer, siehe Mahlaxt.
 
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Der Mahlhaufen, des -s, plur. ut nom. sing. ein Erdhaufen, so fern er das Mahl, d. i. Zeichen einer gewissen Sache ist, besonders so fern er zu Bezeichnung der Gränze dienet, ein Gränzhaufen. S. 6. Mahl 2. 1) (a).
 
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Das Mahlholz, des -es, plur. die -hölzer, bey den Bäckern, dasjenige Holz, womit das Brot in manchen Fällen gezeichnet wird; von 6. Mahl, ein Zeichen.
 
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Das Mahlhorn, des -es, plur. die -hörner, von dem Zeitworte 1. Mahlen, pingere, bey den Töpfern, ein Horn, oder eine Büchse mit einer Röhre zu flüssigen Farben, womit die gemeinen Töpferwaaren bemahlet werden.
 
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Der Mahlhügel, des -s, plur. ut nom. sing. ein Hügel, so fern er zugleich die Gränze eines Bezirkes macht. Siehe 6. Mahl 2. 1) (a).

 

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