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Lóchern bis Lock (Bd. 2, Sp. 2087)
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Artikelverweis  Lóchern, verb. reg. act. S. 2. Lochen Anm.
 
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Der Lcherschwamm, des -es, plur. die -schwämme, eine Art horizontaler Schwämme, welche auf der untern Fläche viele kleine Löcher hat; Boletus L. wohin auch der Feuerschwamm, Kuhpilz, Schweinepilz u. s. f. gehören.
 
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Das Lóchholz, des -es, plur. die -hölzer, bey den Schustern, ein viereckiges Stück eichenen Holzes mit länglich runden Höhlungen, das Sohlleder da hinein zu stoßen.
 
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Der Lóchkehrer, des -s, plur. ut nom. sing. bey den Bäckern, eine Stange mit daran gebundenen Lappen, die Rauchlöcher des Backofens damit zu kehren.
 
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Der Lóchring, des -es, plur. die -e. 1) Im Forstwesen, nach einer verderbten Aussprache für Lachring, S. dieses Wort. 2) Bey den Schmieden und Schlössern, ein dicker hohler eiserner Cylinder, worauf man diejenigen Dinge legt, in welche Löcher geschlagen werden sollen.
 
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Die Lóchsäge, plur. die -n, bey den Tischlern, eine starke schmale Säge ohne Gestell, nur mit einem Häfte, Löcher damit zu sägen; die Stichsäge, Stoßsäge.
 
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Die Lóchscheibe, plur. die -n, bey den Eisenarbeitern, eine eiserne Platte mit Löchern, worauf man den Ort, worein man ein Loch schlagen will, legt, damit er unten hohl sey.
 
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Der Lóchschreiber, des -s, plur. ut nom. sing. in Nürnberg, der Schreiber des Schöppengerichtes, welcher auch der Schöppenschreiber genannt wird. Von Loch, das Gefängniß, weil er die Gefangenen mit in seiner Aufsicht hat.
 
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Der Lóchstein, des -es, plur. die -e, ein Gränzstein, besonders im Bergbaue, wo eines jeden Gruben und Districte mit solchen Steinen bemerket werden; der Schnurstein. Entweder von Loch, in der weitesten Bedeutung eines Ortes, Franz. lieu, Lat. locus, oder auch von lachen, mit einem eingeschlagenen Zeichen bemerken, für Lachstein. S. 1. Lachen, 1. Lochen, und Lochbaum.
 
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Die Lóchtaube, S. Adelung Holztaube.
 
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Der Lock, des -es, plur. die -e, in der Schifffahrt, ein Werkzeug den Lauf eines Schiffes zu messen. Es bestehet aus einem kleinen, mit Bley beschwerten, schiffförmigen Holze, welches von dem Hintertheile in die See geworfen wird, und an einer Schnur befestiget ist, welche man von fünf zu fünf Faden abgetheilet hat, und die sich von einer Spindel sehr leicht abspulen läßt. Die Abstammung des Wortes ist vermuthlich im Holländischen oder Englischen zu suchen.

 

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