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2. Die Lêrche bis Lêrchennêtz (Bd. 2, Sp. 2030)
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Artikelverweis  2. Die Lêrche, der Lêrchenbaum, S. Adelung Lärche.
 
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Die Lêrchenblume, plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Nahme der Schlüsselblume, vielleicht, weil sie blühet, wenn die Lerchen im Frühlinge anfangen zu singen.
 
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Der Lêrchenfalk, des -en, plur. die -en, eine Art kleiner Falken mit kurzen Flügeln, einem blauen Schnabel und lehmfarbenen Füßen, mit welchen man zu Pferde Lerchen fängt. Bey andern ist der Baumfalk oder Weißbacke unter diesem Nahmen bekannt.
 
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Der Lêrchenfang, des -es, plur. inus. der Fang der Lerchen, welcher, wenn er vermittelst eines Netzes oder des Garnes geschiehet, auch das Lerchenstreichen genannt wird. Ingleichen die Zeit, wenn die Lerchen am besten und häufigsten gefangen werden.
 
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Der Lêrchenfänger, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art kleiner Sperber, welcher nur auf kleine Vögel stößet; Schmerl, Sprinz.
 
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Das Lêrchengarn, des -es, plur. die -e, eine Art Garne oder Netze, deren man sich bey dem Lerchenfange bedienet; das Lerchennetz. Das Nachtgarn oder Nachtnetz und Klebegarn oder Tagenetz sind Arten derselben.
 
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Das Lếrchenhārz, S. Adelung Lärchenharz.
 
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Die Lêrchenhaube, plur. die -n, ein kleines Garn an einer Stange in Gestalt einer Haube, um die Lerchen, wenn sie sich vor dem Falken ducken, damit zu bedecken und zu fangen.
 
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Der Lếrchenhếrd, des -es, plur. die -e, ein Vogelherd, Lerchen darauf zu fangen.
 
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Die Lêrchenklaue, plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Nahme der Rittersporen, wegen der Ähnlichkeit der Blumen mit dem Sporne einer Lerche.
 
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Das Lêrchennêtz, des -es, plur. die -e, S. Adelung Lerchengarn.

 

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