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Leimkumme bis Leimzwinge (Bd. 2, Sp. 2014)
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Artikelverweis Die Leimkumme, plur. die -n, eben daselbst, eine Kumme oder Faß, woraus das Papier geleimet wird. S. 2. Kumpf.
 
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Das Leimlêder, des -s, plur. doch nur von mehrern Arten oder Quantitäten, ut nom. sing. die Abgänge von dem Leder, so fern Leim daraus gesotten werden soll.
 
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Der Leimpinsel, des -s, plur. ut nom. sing. ein Pinsel, den aufgelöseten Leim damit aufzutragen.
 
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Die Leimruthe, plur. die -n, bey den Vogelstellern, Ruthen oder Spindeln von weichem Holze, welche mit Vogelleim überzogen werden, damit die Vögel, wenn sie sich darauf setzen, kleben bleiben; Leimspindeln, im Oberd. Kleberüthlein.
 
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Der Leimsieder, des -s, plur. ut nom. sing. derjenige, welcher den Leim aus allerley thierischen Abgängen siedet.
 
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Die Leimspindel, plur. die -n, S. Adelung Leimruthe.
 
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Die Leimstange, plur. die -n, eben daselbst, eine lange schlanke Stange, in welche die Leimruthen gesteckt werden.
 
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Die Leīmtásche, plur. die -n, eine lederne Tasche der Vogelsteller, die Leimruthen darin zu tragen.
 
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Der Leimtiegel, des -s, plur. ut nom. sing. bey den Tischlern, Buchbindern u. s. f. ein Tiegel, den Leim darin durch Kochen aufzulösen; der Leimtopf, wenn er einem Topfe ähnlich ist.
 
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Das Leimwasser, des -s, plur. inus. mit aufgelösetem Leime versetztes Wasser.
 
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Die Leimzwinge, plur. die -n, bey den Tischlern, zwey starke Breter mit zwey senkrechten Zapfen, zwey Breter, welche mit ihren Schärfen zusammen geleimet werden sollen, darin zusammen zu zwingen, oder fest zu keilen.

[Bd. 2, Sp. 2015]


 

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