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Leibesbeschaffenheit bis Leibeslében (Bd. 2, Sp. 1994)
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Artikelverweis Die Leibesbeschaffenheit, plur. die -en, die Beschaffenheit des Leibes oder Körpers eines Menschen in Ansehung seiner Gesundheit oder Stärke; die Constitution. Von guter, dauerhafter, starker Leibesbeschaffenheit seyn.
 
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Die Leibesbürde, plur. die -n, in der anständigern Sprechart, besonders in der Kanzelsprache, ein Kind, mit welchem eine Frau schwanger gehet; in einer andern Beziehung die Leibesfrucht. Von der Leibesbürde entbunden werden.
 
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Die Lēib-Escadrōn, plur. die -en, S. Adelung Leib-Compagnie.
 
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Der Leibesêrbe, des -n, plur. die -n, eine Erbe, welchen jemand selbst erzeuget hat, und in weiterer Bedeutung, ein Allodial-Erbe, so fern von einem Lehenserben verschieden ist.
 
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Der Leibesfêhler, des -s, plur. ut nom. sing. ein Fehler oder Mangel an dem Leibe oder Körper, im Gegensatze eines Fehlers an der Seele oder dem Gemüthe.
 
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Die Leibesfrucht, plur. inus. S. Adelung Leibesbürde. In weiterer Bedeutung, auch ein jedes Kind, so fern man dasselbe als eine Frucht seines Leibes betrachtet. Kinder sind eine Gabe des Herren, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Ps. 127, 3.
 
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Die Leibesgaben, sing. inus. Gaben, d. i. Fähigkeiten, des Leibes; zum Unterschiede von den Gemüths- oder Geistesgaben.
 
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Die Leibesgefahr, plur. die -en, ein vorzüglich in dem zusammen gesetzten Leib- und Lebensgefahr üblicher Ausdruck, eine Gefahr zu bezeichnen, von welcher so wohl der unverletzte Zustand des Leibes als auch das Leben selbst bedrohet wird. In Leib- und Lebensgefahr gerathen.
 
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Die Leibesgestalt, plur. die -en, die Gestalt des Leibes oder Körpers.
 
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Die Leibeslänge, plur. die -n, die Länge des Leibes oder Körpers.
 
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* Leibeslében, ein nur in den gemeinen Sprecharten mit dem Vorworte bey übliches Wort. Die so genannten Großen werden oft noch bey Leibesleben wieder kleiner, wie der Körper alter Leute, Hermes; d. i. in ihrem gegenwärtigen Leben.

 

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