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Lehmen bis oder die Lehn (Bd. 2, Sp. 1979)
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Artikelverweis  Lehmen, verb. reg. act. mit Lehm ausfüllen, wofür doch kleiben und im Nieders. kleimen üblicher sind.
 
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Der Lehmer, des -s, plur. ut nom. sing. ein Arbeiter, welcher in Lehm arbeitet, Wände mit Lehm ausfüllet; Lehmklicker.
 
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Lehmern, adj. et adv. aus Lehm verfertiget; im gemeinen Leben leimern. Eine lehmerne Wand, eine Lehmwand.
 
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Die Lehmgrube, plur. die -n, eine Grube, aus welcher Lehm gegraben wird.
 
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Der Lēhmgúß, des -sses, plur. die güsse, in dem Hüttenbaue, Eisenwaaren, welche bey den hohen Öfen in Formen von Lehm gegossen werden, dergleichen Töpfe, Öfen u. s f. sind; zum Unterschiede von den Sandgüssen.
 
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Lehmicht, adj. et adv. dem aufgelöseten Lehme an Dicke und trüber Farbe ähnlich; im gemeinen Leben leimicht. Das Bier sieht trübe und lehmicht aus.
 
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Lehmig, adj. et adv. Lehm enthaltend. Lehmiges Wasser.
 
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Die Lehmschindel, plur. die -n, hölzerne Schindeln, mit welchen an manchen Orten die Dächer gedeckt werden, da man sie denn mit Lehm zu verschmieren pflegt.
 
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Die Lehmwand, plur. die -wände, eine Wand, deren Fachwerk mit Lehm ausgekleibet ist; eine Wellerwand. Auch eine frey stehende aus Lehm aufgeworfene Wand.
 
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Das Lehmwêrk, des -es, plur. inus. ein aus Lehm bereitetes Werk, z. B. eine Lehmwand. Ingleichen die Art mit Lehm zu arbeiten; ohne Plural.
 
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Das oder die Lehn, mit den Zusammensetzungen, S. Adelung Lehen.

 

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