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Lêbensgeschichte bis Lebenswasser (Bd. 2, Sp. 1957 bis 1958)
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Artikelverweis Die Lêbensgeschichte, plur. die -n, S. Adelung Lebensbeschreibung.
 
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Lêbenslang, adv. so lange man lebt, so lange das Leben dauert. Das werde ich lebenslang nicht vergessen.
 
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Der Lêbenslauf, plur. die -läufe. 1) Das Leben unter dem Bilde eines Laufes betrachtet; ohne Plural. Seinen Lebenslauf vollenden, sterben. 2) Die Beschreibung des Lebens einer einzelnen Person; die Lebensbeschreibung, die Lebensgeschichte, das Leben.
 
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Das Lêbensmittel, des -s, noch mehr aber im Plural, ut nom. sing. Körper, welche zum Unterhalte des natürlichen menschlichen Lebens dienen; Nahrungsmittel, im Schwabensp. Lipnar. Die Lebensmittel werden theuer, wenn Brot, Fleisch, Gemüse u. s. f. theuer werden. Einer Armee die Lebensmittel abschneiden, die Zufuhre derselben. Von den Nahrungsmitteln für Thiere ist dieses Wort nicht üblich.
 
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Die Lêbensordnung, plur. inus. die Ordnung in dem Gebrauche solcher Dinge, welche zur Erhaltung des natürlichen Lebens gereichen; mit einem fremden Kunstworte die Diät.
 
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Die Lêbenspflicht, plur. die -en, eine Pflicht, welche man in Ansehung seines Lebens, d. i. ganzen Verhaltens, zu beobachten hat.
 
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Die Lêbensregel, plur. die -n, eine Regel oder Vorschrift, welche unser Leben, d. i. so wohl unser Verhalten in Ansehung der Erhaltung des natürlichen Lebens, als auch unser sittliches Verhalten bestimmt.

[Bd. 2, Sp. 1958]



 
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Der Lêbenssaft, des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -säfte, bey einigen, der Nervensaft, so fern er als der Grund des natürlichen Lebens betrachtet wird, S. Adelung Lebensgeister.
 
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Die Lêbensstrafe, plur. die -n, die Strafe am Leben; zum Unterschiede von einer bloßen Leibesstrafe. Jemanden mit einer Lebensstrafe belegen.
 
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Der Lebenswandel, des -s, plur. inus. das ganze so wohl natürliche als moralische Verhalten eines Menschen, welches auch nur schlechthin der Wandel genannt wird.
 
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Das Lebenswasser, des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut nom. sing. ein Nahme, welchen man den verschiedenen Arten abgezogenen Branntweines beyzulegen pflegt, weil sie die Lebensgeister ermuntern oder stärken sollen; nach dem Latein. Aqua vitae, Aquavit.

 

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