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Laufgraben bis Laufplatz (Bd. 2, Sp. 1937 bis 1938)
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Artikelverweis Der Laufgraben, des -s, plur. die -gräben, in der Kriegsbaukunst, ein Graben mit einer Brustwehre, welchen die Belagerer auf einen belagerten Ort zu führen, um sich demselben ohne Gefahr zu nähern; vermuthlich weil solche Gräben bey dem Sturmlaufen vorzüglich nützlich sind. Franz. les Approches, Tranchées. Es ist im Plural am üblichsten, weil gemeiniglich mehrere geführet werden.
 
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Der Laufhund, des -es, plur. die-e, eine Art starker Hunde, welche ein Wild so lange verfolgen, bis es ermüdet und endlich von den nacheilenden Jägern erleget wird. Sie werden am häufigsten mit einem Französischen Ausdrucke Parforce-Hunde genannt.
 
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Läufig, -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte laufen. 1) Einen gewissen Lauf habend, doch nur in den Zusammensetzungen geradläufig, krummläufig, rechtläufig, weitläufig, beyläufig u. s. f. 2) Von Thieren, besonders aber von Hunden, wenn sie den Trieb zur Begattung empfinden und äußern, sagt man sie seyen läufig, und in den niedrigen Sprecharten läufisch. Beyde gebraucht man im verächtlichen Verstande auch wohl von Menschen. Nieders. löpsk, S. Adelung Laufen 2. 3) Im gemeinen Leben auch für geläufig, S. dasselbe.
 
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Das Laufjagen, des -s, plur. ut nom. sing. in der Jägerey, ein Jagen, d. i. eine Jagd, wo man das Wild mit Laufhunden verfolgt, ein Rennjagen und am häufigsten mit einem Französischen Ausdrucke eine Parforce-Jagd; zum Unterschiede von einem Schützenjagen.
 
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Der Laufkäfer, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Käfer, welcher sich im Holze und auf den Wiesen aufhält, sehr schnell läuft, und, wenn man ihn berühret, aus dem Hintern einen Rauch mit einem gewissen Geräusche von sich gibt; Carabus L. Erdkäfer, zum Unterschiede von dem Schwimmkäfer, Zangenkäfer und andern Arten.
 
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Der Laufkarren, des -s, plur. ut nom. sing. im Bergbaue, ein gewöhnlicher Schubkarren, womit Berge und Erde hin und wieder geführet werden.
 
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Die Laufklaue, plur. die -n, bey den Jägern, die Klaue an dem Laufe, d. i. Fuße, des Hirschwildbretes.
 
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Die Laufkugel, plur. die -n, bey den Jägern und Schützen, kleinere Kugeln, welche man in der Geschwindigkeit in den Lauf eines Gewehres laufen lässet.
 
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Die Lauflatte, plur. die -n, an einer Ramme, eine einarmige Leiter mit Sprossen, auf welcher man zur Spitze der ganzen Maschine hinauf laufen kann.
 
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Die Laufleiter, plur. die -n, bey den Jägern, kleine einfache Garne, welche zu beyden Seiten vor die Treibezeuge gesteckt werden, damit die Feldhühner nicht vorbey laufen können; Steckleiter. S. Adelung Leiter.

[Bd. 2, Sp. 1938]



 
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Der Laufplatz, des -es, plur. die -plätze, derjenige Raum in einem Holze, welcher bey einer Jagd zum Laufe bestimmt ist, und mit hohen Jagdtüchern umstellet wird; der Lauf.

 

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