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Lāubfrósch bis Laubrolle (Bd. 2, Sp. 1928 bis 1929)
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Artikelverweis Der Lāubfrósch, des -es, plur. die -frsche, eine Art kleiner grüner Frösche, welche sich nur auf der Erde aufhalten, und sich gern auf den Bäumen unter den Blättern des Laubholzes finden lassen; Rana arborea L. Baumfrosch. Von einigen wird der gemeine grüne Landfrosch irrig Laubfrosch genannt. In der Rothwälschen Diebessprache heißt der Jäger Laubfrosch.
 
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Das Laubfutter, des -s, plur. inus. Laub der Bäume, so fern es im Winter zum Futter der Schafe und Kühe gebraucht wird. S. auch Schaflaub.
 
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Das Laubhuhn, des -es, plur. die -hühner, in einigen Gegenden, ein Nahme des Birkhuhnes, weil es sich gern in den Laubhölzern aufhält. Das Männchen wird alsdann Laubhahn und das Weibchen Laubhenne genannt.
 
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Das Laubholz, des -es, plur. die -hölzer. 1) Holz, d. i. Bäume oder Sträuche, welche eigentliches Laub oder Blätter haben, welche sie im Herbste fallen lassen, und im Frühlinge neue gewinnen; zum Unterschiede von dem Nadelholze oder Tangelholze, welches kein eigentliches Laub, sondern Nadeln

[Bd. 2, Sp. 1929]


oder Tangeln hat. Der Plural ist hier nur von mehrern Arten üblich. 2) Ein aus solchem Laubholze bestehendes Gehölz, ein aus Laubholze bestehender Wald oder Hain.
 
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Die Laubhütte, S. Adelung Lauberhütte.
 
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Laubicht, -er, -ste, adj. et adv. 1) Dem Laube ähnlich. Laubichte Zierathen. 2) Einer Laube ähnlich, bedeckt wie eine Laube, in der dichterischen Schreibart. Ein laubichter Gang, Zachar. Ein laubichtes Dach, ebend.
 
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Laubig, -er, -ste, adj. et adv. mit Laub bekleidet, vieles Laub habend. Laubige Äste. Ein laubiger Baum.
 
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Die Laubknospe, plur. die -n, eine Knospe an einem Baume, so fern sie unentwickeltes Laub enthält, die Blätterknospe; zum Unterschiede von den Blüth- und Fruchtknospen.
 
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Der Laubrausch, des -es, plur. inus. in einigen Gegenden Oberdeutschlandes, ein Nahme des rothen Brandes an den Bäumen, weil er nur das Laub angreift und dasselbe dürre macht. S. 1. Brand.
 
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Der Lāubrếchen, des -s, plur. ut nom. sing. in der Landwirthschaft, ein Rechen, das abgefallene Laub in den Wäldern damit zusammen zu rechen. Von der R. A. das Laub rechen hat man auch das Hauptwort das Laubrechen, diese Handlung zu bezeichnen.
 
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Die Laubrolle, plur. die -n, bey den Buchbindern, eine Rolle, allerley dem Laube ähnliche Züge damit auf die Bände der Bücher zu drucken.

 

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