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Lästig bis 1. Der Lasūr (Bd. 2, Sp. 1921 bis 1922)
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Artikelverweis  Lästig, -er, -ste, adj. et adv. ein Wort, welches nur in der figürlichen Bedeutung des Wortes Last üblich ist, sehr beschwerlich, von Dingen, welche man mit einem merklichen Grade des Widerwillens thut oder leidet. Ein lästiger Besuch. Einer frechen Person ist ihre Tugend sehr lästig. Glücksgüter sichern uns gegen die Armuth und eine gar zu lästige Abhängigkeit, Sulz. Nieders. lastig, Lat. molestus, im gemeinen Leben auch überlästig.
 
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Die Lästigkeit, plur. inus. die Eigenschaft eines Dinges, da es lästig ist.

[Bd. 2, Sp. 1922]



 
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Das Lástpfrd, des -es, plur. die -e, ein Pferd, welches zum Tragen der Lasten gebraucht wird, im Oberd. ein Saumroß; zum Unterschiede von einem Zugpferde und Reitpferde.
 
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Der Lastsand, des -es, plur. car. der Ballast eines Schiffes, so fern er aus Sande bestehet.
 
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Das Lastschiff, des -es, plur. die -e, ein Schiff, welches dazu bestimmt ist, Lasten oder Waaren von einem Orte zum andern zu führen; zum Unterschiede von einem Kriegsschiffe.
 
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Der Laststein, des -es, plur. die -e, ein Stein von ungewöhnlicher Größe; ein ungebräuchliches Wort, welches nur Zach. 12, 3 vorkommt: Jerusalem will ich zum Laststein machen allen Völkern, alle, die denselbigen wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden.
 
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Das Lastthier, des -es, plur. die -e, ein lastbares Thier, ein Thier, welches zu Tragung der Lasten bestimmt ist, siehe Lastvieh.
 
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Der Lastträger, des -s, plur. ut nom. sing. ein Mensch der Lasten träget, aus Tragung schwerer Dinge ein Geschäft macht. In der Baukunst pflegt man Bilder, wenn sie einen Theil des Gebäudes tragen oder zu tragen scheinen, gleichfalls Lastträger zu nennen.
 
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Das Lastvieh, des -es, plur. inus. ein Collectivum, zahme Lastthiere zu bezeichnen; im Gegensatze des Zugviehes.
 
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Der Lastwagen, des -s, plur. ut nom. sing. ein zu Führung schwerer Lasten bestimmter Wagen; ein Frachtwagen.
 
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1. Der Lasūr, des -s, plur. doch nur von mehrern Arten oder Quantitäten, die -e, ein blaues Kupfererz von einer schönen hochblauen Farbe mit gelben Kiesflecken, welche man ehedem für Gold zu halten, und daher diesem Erze einen hohen Werth beyzulegen, ja es dem Sapphir vorzuziehen pflegte; Lasurstein, Lapis Lazuli, in der höhern Schreibart Azur. Er ist von dem Kupferlasur noch verschieden. Der Nahme ist ausländisch und stammet vermuthlich aus dem Arabischen her. Im Hebr. heißt er 05dc05e905dd.

 

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