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1. Dến bis Dếnkbūch (Bd. 1, Sp. 1445 bis 1446)
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Artikelverweis  1. Dến, die vierte Endung der einfachen Zahl des Artikels und Fürwortes der, S. Der.
 
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2. Dến, die dritte Endung der mehrern Zahl des Artikels der, w. s.
 
Artikelverweis Der
Denār, des -s, plur. die -e, von dem Lat. Denarius. 1) Eine noch jetzt in dem Preußischen Schlesien übliche Scheidemünze, welche so viel als ein Dreyer ist. 2) Eben daselbst ist

[Bd. 1, Sp. 1446]


es auch ein Gewicht, welches zwey Häller wieget. Vier Denare machen ein Quent, sechzehn Denare aber ein Loth.
 
Artikelverweis Der
Dendrīt, des -en, plur. die -en, von dem Latein. und Griech. Dendrites, Steine, auf welche anfänglich verschiedene Moosarten abgedruckt worden, deren nach ihrer Verwesung zurück gelassener leerer Raum mit zarten aufgelöseten metallischen Erden ausgefüllet worden, daher sie nunmehr verschiedene Baumgestalten u. s. f. vorstellen; Baumsteine. Daher dendrītisch, was dergleichen Figuren hat; ingleichen Dendriten-Achat, Dendriten-Krystall, Dendrtiten-Marmor, Dendriten-Onyx u. s. f.
 
Artikelverweis 
Dênen, die dritte Endung der mehrern Zahl des Fürwortes der, S. Der.
 
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Dêngeln, verb. reg. act. welches nur in der Landwirthschaft üblich ist, hämmern, doch nur von dem Schärfen der Sicheln und Sensen durch das Hämmern. Daher der Dengelhammer, ein dazu dienlicher Hammer; der Dengelstock, der dazu nöthige Amboß; das Dengelzeug, die dazu erforderlichen Werkzeuge.
   Anm. Im Oberdeutschen lautet dieses Wort tengeln. Es kann füglich das Frequentativum von dehnen seyn, weil dieses Schärfen wirklich vermittelst der Ausdehnung des Stahles an der Schneide geschiehet. Allein da daenga im Schwedischen, und deingia im Isländischen, schlagen bedeuten, so kann man es noch besser als ein Frequentativum von diesem Worte ansehen. Die Niedersächsischen Landleute gebrauchen statt dessen das Zeitwort haaren. In einigen Gegenden ist einen Ochsen dengeln so viel als ihn schneiden, castriren.
 
Artikelverweis Das
Denidōr, oder Denydōr, des -es, plur. die -e, ein vor kurzem erfundenes musikalisches Instrument, welches zehen ganz verschiedene Instrumente in sich vereiniget, lauter eiserne Saiten und vierzehn Register hat, von welchen die meisten doppelt sind. Es fasset über 150 Arten von Stimmen oder Harmonien in sich, so daß man alle Töne aller bekannten Instrumente durch ein bloßes Clavierspielen auf demselben heraus bringen kann. Der Erfinder desselben ist Procopius Divisch, ein Römisch-katholischer Doctor der Theologie und Pfarrer zu Prednitz bey Zuaym in Mähren. Der Nahme Denidor ist das Franz. Denis d'or, Latein. Dionysius aureus: denn Divisch bedeutet im Böhmischen Dionysius.
 
Artikelverweis Die
Dênkart, S. Adelung Denkungsart.
 
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Dênkbar, -er, -ste, adj. et adv. fähig gedacht zu werden, was sich denken läßt. Daher die Denkbarkeit.
 
Artikelverweis Das
Dênkbrot, des -es, plur. die -e, eine Benennung der Schaubrote, 3 Mos. 24, 7, weil sie zur Erinnerung der göttlichen Wohlthaten dienen sollten.
 
Artikelverweis Das
Dếnkbūch, des -es, plur. die -bǖcher, an einigen Orten ein gerichtliches Buch, worin alle Contracte, Zeugnisse u. s. f. aufgeschrieben werden; das Stadtbuch.