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Butterstolle bis Bttlóch (Bd. 1, Sp. 1284 bis 1285)
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Artikelverweis Die Butterstolle, plur. die -n. 1) An einigen Orten eine Butterbämme. 2) Ein Gebackenes, worauf man Butter streicht, wenn es aus dem Ofen kommt. 3) Ein Gebackenes von Weitzenmehl, Eyern, Butter und Hefen, in Gestalt einer Stolle. Wird der Teig geflochten, so heißt es ein Butterzopf.
 
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Der Butterstriezel, plur. die -n. 1) Ein in eine längliche Gestalt wie eine Striezel gebrachtes Stück Butter. 2) In

[Bd. 1, Sp. 1285]


Oberdeutschland, Striezel, welche aus einem Butterteige gebacken werden. S. Striezel.
 
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Der Butterteig, des -es, plur. inus. ein mit vieler Butter durchgearbeiteter Teig, der zu dem Buttergebackenen, Pasteten u. s. f. gebraucht wird.
 
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Der Buttertopf, des -es, plur. die -töpfe, ein irdener unglasurter Topf, Butter darin aufzubehalten.
 
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Der Buttervogel, des -s, plur. die -vögel, S. Adelung Butterfliege.
 
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Der Butterwêck, des -es, plur. die -e. 1) Ein aus Butterteig gebackener Weck. 2) Ein Stück Butter, welchem man die Gestalt eines Weckes gegeben hat. S. Adelung Weck.
 
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Der Butterzopf, des -es, plur. die -zöpfe, S. Adelung Butterstolle.
 
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Der Búttfísch, des -es, plur. die -e, S. 2 Butte.
 
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Der Büttgesêll, des -en, plur. die -en, bey den Papiermachern, derjenige Arbeiter, welcher an der Bütte stehet, die Formen eintaucht, und die Bogen Papier unmittelbar bildet. S. 1 Butte.
 
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Die Büttkrücke, plur. die -n, bey den Papiermachern, eine Krücke oder durchlöcherte Scheibe, den Zeug in der Bütte damit umzurühren. S. 1 Butte.
 
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Das Bttlóch, des -es, plur. die -lcher, bey eben denselben, ein breterner Kasten neben der großen Bütte, mit einer Rührstange, welche den in der Holländerey gemahlnen Zeug flüssiger macht. Er wird auch der Rechen genannt.