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Aalen bis Aalquast (Bd. 1, Sp. 4 bis 5)
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Artikelverweis Aalen, Aale fangen, ist nur in gemeinen Sprecharten üblich.
 
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Der Aalfang, des -es, plur. die änge. 1) Der Fang oder das Fangen der Aale und dessen Art und Weise. 2) Die Zeit, wenn dieser Fisch am bequemsten zu fangen ist; und 3) der Ort, wo solches geschiehet. Der Plur. ist nur in dieser letzten Bedeutung üblich.
 
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Die Aalgabel, plur. die -n, eine eiserne Gabel mit drey Zacken, welche mit Widerhaken versehen sind, die Aale damit auf dem Grunde anzuspießen. Sie heißt auch das Aaleisen, der Aalstecher, der Aalstachel, ingleichen der Dreystachel.
 
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Der Aalhälter, des -s, plur. ut nom. sing. ein Ort, wo die gefangenen Aale im Wasser aufbehalten werden.
 
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Der Aalkasten, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art des Aalfanges, welche in einem Gebäude an solchen Wassern bestehet, die einen Fall haben, in welchen der Aal zu gewissen Zeiten häufig gefangen wird.
 
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Aalkirsche, S. Ahlkirsche
 
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Die Aalmutter, plur. die -mütter, eine Art Meergroppen, welche keinen Kamm auf dem Kopfe trägt, und lebendige Jungen gebieret, Blennius Mustela vivipara, L. Bey einigen auch Aalfrau, in Schweden Tannlacke. Von einigen wird auch die Aalraupe mit diesem Nahmen belegt.
 
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Die Aallège, S. Adelung Aalwehr.
 
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Die Aalpuppe, plur. die -n, ein Bündel Steinbinsen an einer Schnur, mit einem daran gemachten Köder, womit man die Aale herbey lockt und fängt.

[Bd. 1, Sp. 5]



 
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Die Aalquappe, S. Adelung Aalraupe.
 
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Die Aalquast, des -es, plur. die -e, oder, die Aalquaste, plur. die -n, (S. Adelung Quast,) ein Bündel grüner Reiser, welches man an eine lange Stange steckt, und unter das Wasser stellt, da sich denn die Aale und Weißfische häufig darauf setzen.